Watch Dogs und die Downgrade-Diskussion

Ubisoft hat daraus gelernt

Ubisoft hat aus der Downgrade-Diskussion rund um "Watch Dogs" gelernt und will sicherstellen, dass Gameplay-Demos auf den Zielplattformen laufen.

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Downgrade-Diskussionen gibt es immer wieder, denn es kommt häufiger vor, dass Spiele bei ihrer Ankündigung (zum Beispiel auf einer Messe wie der E3) besser aussehen als später zu Hause bei den Gamern. Ubisoft musste sich bei "Watch Dogs" besonders starke Downgrade-Vorwürfe anhören. Wie Yves Guillemot, der CEO von Ubisoft, jedoch verspricht, hat man daraus gelernt. Man will jetzt nur noch Gameplay-Material zeigen, das tatsächlich auf den Zielplattformen läuft.

"Bei der E3 2015 haben wir gesagt: OK, lasst und sicherstellen, dass die Spiele spielbar sind und auf den Zielplattformen laufen. Wenn wir etwas zeigen, sagen wir dem Team, dass sie sicherstellen müssen, dass es spielbar ist und die Gamer sofort erkennen können, was es genau ist. Das haben wir aus den Erfahrungen mit Watch Dogs gelernt. Wenn es nicht auf der anivisierten Plattform spielbar ist, kann es ein Risiko sein," so Yves Guillemot.

Der Ubisoft-Titel "Watch Dogs” verfrachtet euch in das Jahr 2003. Ein frustrierter Angestellter nutzt einen Stromausfall, um in New York einen bösartigen Virus zu entfesseln. Dies hat zur Folge, dass die Stadt fortan unter der Kontrolle eines Computers steht. Dieser zeichnet sämtliche Taten und sogar die Gedanken der Menschen auf. 1984 war gestern - Ubisoft zeichnet mit "Watch Dogs" eine düstere Zukunft.

Michael Sosinka News