PlayStation VR macht Besitzern von HDR-TVs Probleme

Etwas umständliche Lösung

Wenn man sich PlayStation VR holt und auch HDR-Titel spielen will, wird man leider immer wieder Kabel umstecken müssen.

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Wer PlayStation VR kauft und das Headset nutzen möchte, muss die PlayStation 4 zuerst mit einer zusätzlichen Box via HDMI verbinden. Von dieser Prozessoreinheit geht dann ein HDMI-Kabel in Richtung des VR-Headsets, während ein zweites HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden wird. Dadurch können auch andere Personen im Raum sehen, was gespielt wird. Und man darf weiterhin ganz normale PS4-Titel nutzen. Im Prinzip arbeitet das Ganze wie ein HDMI-Splitter.

Die Prozessoreinheit ermöglicht zwar die 4K-Auflösung bei 60 Hz, aber dafür wird kein HDR unterstützt, egal ob bei 1080p oder 4K. Das steht jetzt in einem offiziellen FAQ von Sony. Wer also einen HDR-Fernseher besitzt, muss das HDMI-Kabel umstecken und die Konsole wieder direkt mit dem Fernseher verbinden, zumindest wenn ein HDR-Game gespielt wird. Das ist etwas unverständlich, vor allem weil die PlayStation 4 neuerdings HDR-fähig gemacht wurde und die PlayStation 4 Pro dieses Feature ebenfalls unterstützen wird. Unklar ist, ob man die Prozessor-Einheit vielleicht nachträglich aktualisieren kann.

PlayStation VR erscheint im Oktober 2016 zu einem Preis von 399,- Euro. Nicht dabei ist allerdings die benötigte Kamera, die nochmals 50,- Euro kostet. Das Headset unterstützt sämtliche PlayStation 4 Spiele über einen Kinomodus, der dann allerdings nicht interaktiv sein wird. Das Lineup zum Start des VR Headsets, welches unter Anderem in Konkurrenz zu Ocolus Rift und HTC Vive tritt liegt bei mehr als 50 Titeln.

News Michael Sosinka