Alien: Isolation

Löse das Spiel ohne jemanden zu töten

Habt ihr auch die Lust verloren an den "Pseudo-Survival-Spielen"? Geht euch langweiliges Geballer auf die Nerven, da es keine große Herausforderung ist, Zombies über den Haufen zu schießen? Dann soltet ihr ein Auge auf "Alien: Isolation" werfen.

Wisst ihr was an den „Survival“ Spielen in den vergangenen Jahren am meisten genervt hat? Die Spiele hatten allesamt absolut nichts mit Survival zu tun, denn im Prinzip waren es verkappte Shooter. Das Wörtchen „Survival“ mussten tatsächlich eher mehr die Gegner ernst nehmen, denn auch wenn manche Shooter die „Spannung“ steigerten, in dem man Munition künstlich verknappte, hatte man aber doch immer ausreichend Blei in der Tasche.

Ganz anders soll das in „Alien: Isolation“ werden. Hier kann man das Spiel gewinnen, auch ohne nur ein einzigen Gegner getötet zu haben. Dies verspricht zumindest Lead Designer Gary Napper in einem Interview. Das Ding ist auch, dass man mehr oder weniger vermeiden wollte, dass nach all der Ballerei den Spielern schon nach drei Stunden langweilig wird.

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Ausserdem, so Napper, haben wir es im Spiel mit einem Mitglied der Ripley Familie zu tun und die gehören nicht zu der Sorte Menschen, die alles über den Haufen schießen, nur weil sie sich gerade zwischen ihnen und einem Schalter befinden. Das würde einfach nicht passen.

So darf man sich auf spannende Schleicheinlagen freuen und auch wenn es freilich Waffen in „Alien: Isolation“ geben wird, sollte man sich lieber darauf konzentrieren, den Aliens entweder aus den Weg zu gehen, oder fiese Fallen aufzustellen. Und dieses Spielprinzip ist nun wirklich eine größere Herausforderung, als alle paar Minuten seine Waffe nachzuladen.

Freuen wir uns also auf frischen Wind im „Survival“-Genre.

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