Neuer Ärger für Activision-Blizzard

US-Börsenaufsicht SEC ermittelt

Activision-Blizzard kommt nicht zur Ruhe. Nachdem bereits eine Behörde des US-Staates Kalifornien Untersuchungen aufgenommen hat, leitet nun auch die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC ein umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen den "Call of Duty"-Publisher ein. Das berichtet die Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal".

Die SEC untersucht, wie Activision-Blizzard auf die Vorwürfe des Sexismus und der Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz reagiert hat. Zusammen mit verschiedenen Geschäftsführern hat die SEC auch Boss Bobby Kotick zu einer Befragung vorgeladen. Zudem sollen Personalakten, Sitzungsprotokolle, Kündigungsschreiben und Koticks Reaktionen auf Mitarbeiterbeschwerden eingesehen werden.

Activision-Blizzard hat die Untersuchungen gegenüber den "Wall Street Journal" bestätigt und teilt über eine Sprecherin mit, dass man mit der SEC kooperieren wolle.

Activision Blizzard ist einer der größten Publisher von PC und Konsolentiteln.

Martin Steiner News