Samsung Odyssey OLED G9 - Test / Review

Das Nonplusultra für Widescreen-Gamer?

Hardware: Test Sönke Siemens

Im Sommer 2020 brachte Samsung mit dem Odyssey G9 einen ziemlich beeindruckenden, aber auch kostspieligen Breitbild-Monitor in 49 Zoll auf den Markt. Drei Jahre später folgt nun der in zahlreichen Punkten verbesserte Odyssey OLED G9. Ob auch diese Variante überzeugen kann, verrät unser Test.

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Der Aufbau des Odyssey OLED G9 ist in zehn Minuten erledigt

Trotz einer beeindruckenden Spannweite von knapp 1,2 m lässt sich der Zusammenbau des Samsung Odyssey OLED G9 durchaus noch im Alleingang bewältigen. Das Prozedere ist dank durchdachtem Verpackungskonzept schnell erledigt. Zunächst verankert ihr den Standfuss aus Metall im Haltearm des Monitors und befestigt das Ganze mithilfe einer händisch drehbaren Schraube. Anschliessend lasst ihr den Haltearm in dem dafür vorgesehenen Bereich auf der Rückseite des Bildschirms einrasten.

Zuletzt wuchtet ihr das formschöne, samt Standfuss knapp 12,9 kg schwere OLED-Panel an die gewünschte Schreibtischposition und kümmert euch um die Feinjustierung. Der Standfuss bietet dazu eine Höhenverstellbarkeit von 12 cm und eine Tilt-Funktion, um das Display zwischen -2 und +15 Grad zu neigen. Seitliche Drehbewegungen sind leider nicht möglich, und auch eine Pivot-Funktion fehlt. Davon abgesehen gibt es an der Haltearm-Konstruktion jedoch nichts auszusetzen. Schön auch, dass der Standfuss eine ebene Fläche bietet und man so problemlos Zubehör jeder Art (etwa eine RGB-Tastatur, Gamepads etc.) direkt unter dem Display ablegen kann. Beim Odyssey G9 war man diesbezüglich durch den V-förmigen Standfuss teils etwas eingeschränkt. Praktisch: Wer den Odyssey OLED G9 an einer Wand befestigen möchte, findet den dazugehörigen VESA-Wandmontage-Adapter in der Verpackung.

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Mit diesem Navigationsstick auf der Rückseite lässt sich der Odyssey OLED G9 auch ohne Fernbedienung steuern

Im Lieferumfang enthalten sind ausserdem ein HDMI-zu-Micro-HDMI-Kabel, ein DisplayPort-Kabel, eine kompakte Samsung-Smart-Fernbedienung und ein 1,5 m langes Stromkabel, das wiederum am ebenfalls mitgelieferten Netzteil Platz findet. Obacht: Das Netzteil selbst ist ziemlich wuchtig und hat zudem ein recht hohes Gewicht, wandert also am besten an einen unscheinbaren Ort unter dem Schreibtisch.

Die anschliessende Verkabelung empfanden wir als etwas umständlich, zumal der Monitor-Haltearm die Kabelbucht auf der Rückseite des Odyssey OLED G9 zum Teil verdeckt und sich somit nicht alle Anschlüsse ideal erreichen lassen.

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