David Cage von Xbox Series S nicht begeistert

Entwickler werden sich oft auf Lower-End fokussieren

David Cage, der Gründer und CEO von Quantic Dream, sieht Nachteile bei einer Konsole wie der Xbox Series S. Hat er da recht?

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David Cage, der Gründer und CEO von Quantic Dream ("Detroit: Become Human"), ist von der leistungsschwächeren Xbox Series S nicht besonders angetan, da er einige Nachteile darin sieht. "Viele Entwickler ziehen Konsolen dem PC vor, weil man es auf Konsolen nur mit einer Hardware zu tun hat, während es auf dem PC so viele Konfigurationen, Grafikkarten, Treiber, Controller usw. gibt, dass die Entwicklung viel komplexer wird," sagt er.

Er setzt fort: "Wenn ein Hersteller zwei Konsolen mit unterschiedlichen Spezifikationen anbietet, besteht eine grosse Wahrscheinlichkeit, dass sich die meisten Entwickler auf die Lower-End-Version konzentrieren, um zwei verschiedene Ausführungen zu vermeiden. Ich muss gestehen, dass ich wirklich kein grosser Fan dieser Situation bin. Ich denke, es ist verwirrend für die Entwickler, aber auch für die Spieler. Obwohl ich die kommerziellen Gründe für diese Wahl (eine Differenz von 200 Euro) verstehen kann, halte ich die Situation für fragwürdig."

"Was Quantic Dream betrifft, so sind wir bei der Entwicklung unserer eigenen Technologie und Engines entschlossen, unsere Titel für jede Plattform zu optimieren. Da wir jetzt ein PC-Entwickler sind, implementieren wir skalierbare Funktionen auf der Grundlage der Plattform, was sehr hilfreich ist, um hervorzuheben, was die Hardware am besten zu bieten hat," so David Cage weiter.

Michael Sosinka News