Spieler müssen sich nicht zwischen Xbox One & Xbox Series X entscheiden

Microsoft möchte dauerhafte Marken erschaffen

Microsofts Matt Booty sagte, dass sich die Spieler nicht zwischen Xbox One und Xbox Series X entscheiden müssen. Ausserdem geht es um Marken und Charaktere, die lange bestehen bleiben sollen.

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In dieser Woche haben wir erfahren, dass die Xbox Series X anfangs keine exklusiven First-Party-Spiele bekommen wird. Diese werden für PC, Xbox One und Xbox Series X erscheinen. Matt Booty, der Chef der Xbox Game Studios, ist in der aktuellen Ausgabe des "Official Xbox Magazine" ebenfalls darauf eingegangen: "Ich denke, wir wollen, dass die Leute sich wohl fühlen, wenn sie in Xbox investieren. Und ob das bedeutet, dass ihr euch zu Weihnachten eine Xbox One S oder im nächsten Herbst eine Scarlett kauft - ihr werdet euch so oder so wohl fühlen. Und die Content-Bibliothek, in die du investierst, wird weitergehen, so dass du nicht das Gefühl haben musst, eine Wahl zwischen den Generationen zu treffen, oder? Ich denke, das ist uns wichtig."

Bei "MCV UK" ging Matt Booty ausserdem darauf ein, dass man langjährige Marken und Charaktere erschaffen will: "Wir müssen sicherstellen, dass wir die Messlatte für Qualität hoch halten, und dass wir Spiele veröffentlichen, auf die wir stolz sein können. Auch die Fans sollen auf die Xbox-Exklusives stolz sein. Und schliesslich müssen wir weiterhin Charaktere, Geschichten und Welten erschaffen, die über Generationen, Geräte und Plattformen hinausgehen können. Wenn man sich Dinge wie die Marvel-Charaktere oder Herr der Ringe ansieht, als diese Marvel-Charaktere in den 1960er Jahren erfunden wurden, wusste niemand, dass es eine Sache namens Netflix geben würde."

"Aber dennoch, hier sind wir nun. Die Marvel-Bibliothek ist sehr wichtig für Video-Streams. Und so denke ich, dass wir Glück haben, Welten und Universen wie Halo zu haben, wo es Charaktere gibt, die Fernsehserien, Bücher, Comics und alle Arten von Spielen unterstützen können. Dinge wie Minecraft, die auf 23 Plattformen ausgeliefert werden können und in Schulen vorhanden sind. Wir müssen uns einfach darauf konzentrieren, diese Art von Dingen zu entwickeln, die wirklich generationenübergreifend sind und eine Weile Bestand haben werden. Ich denke, wenn wir das tun, wird sich der Rest von selbst ergeben," so Matt Booty weiter.

Michael Sosinka News