Nicht alle First-Party-Spiele für Xbox One & PC

Nur wenn es passt

Nicht alle First-Party-Spiele von Microsoft werden sowohl für die Xbox One als auch für den PC erscheinen. Es muss schon einen Sinn ergeben.

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Der Xbox-Chef Phil Spencer hat auf der Build-Keynote gesagt, dass man zwar die Verbindung zwischen Windows 10 und der Xbox One stärken will, aber das bedeutet noch lange nicht, dass wirklich alle First-Party-Spiele für den PC und die Xbox One erscheinen werden. Das wird nur dort geschehen, wo es Sinn macht, heißt es. Denn einige Titel sind für eine bestimmte Plattform einfach nicht geeignet. Und wenn man sagt, dass jedes Spiel auf beiden Systemen laufen muss, dann kommt da etwas heraus, das die Gamer vielleicht gar nicht wollen.

Laut Phil Spencer sind einige Spiele besser geeignet, wenn man sie vor dem Monitor mit einer Tastaur und Maus spielt, andere profitieren vom Controller und einem großen Fernseher. Eine Maus-Tastatur-Unterstützung für die Xbox One schließt Microsoft zwar nicht aus, aber man wird die Gamer nie zwingen, als Gamepad-Nutzer gegen Maus-Tastatur-Spieler anzutreten. Da gäbe es für eine Seite zu viele Nachteile.

Wenn es alleine um das Windows 10-Gaming geht, dann hat Phil Spencer erwähnt, dass man das Feedback laut und deutlich gehört hat. Microsoft will eine großartige Spielerfahrung realisieren. Deswegen wird an weiteren Features und Verbesserungen gearbeitet. Er versteht ebenfalls, dass viele Spieler noch skeptisch sind, denn Games for Windows Live ist gescheitert. Damals war Phil Spencer aber nicht der Head of Xbox.

Im Mai 2016 wird es durch ein Update der Xbox-PC-App möglich sein, das V-Sync zu deaktivieren. Zudem werden G-Sync und FreeSync unterstützt. Windows32-Apps werden sich außerdem leicht in die Universal Windows Apps konvertieren lassen. Anhand von "The Witcher 3: Wild Hunt" wurde das demonstriert, siehe Video. Alle Features wie Steamworks oder das Modding bleiben dabei intakt.

News Michael Sosinka