The Witcher 2

CD Projekt schwingt die Drohkeule

Noch dauert es lange, bis "The Witcher 2: Assassins of Kings" in den Regalen stehen wird. Doch schon jetzt fürchten sich die Polen von CD Projekt vor Raubkopierern und holen schon einmal zum Präventivschlag aus.

Dass "The Witcher 2" nicht nur in den Regalen, sondern auch via One-Click-Hoster und Peer-2-Peer-Netzwerke erstehbar sein wird, dürfte klar sein. Da macht sich CD Projekt keine Illusionen und geht von Anfang an voll auf Konfrontationskurs.

In einem Zwiegespräch mit Eurogamer wurde bekanntgegeben, dass Spieler, die das RPG herunterladen mit einer Abmahnung in Höhe des Spielpreises rechnen müssen. Verweigere man die Zahlung könne das Ganze durchaus vor Gericht gezogen werden.

"Natürlich sind wir nicht glücklich, wenn die Leute unsere Spiele kopieren, also arbeiten wir mit Anwaltskanzleien und Firmen zusammen, die Torrents überwachen"Doch es bleibt natürlich nicht bei simpler Überwachung:

"In einigen größeren Länden können die Leute einen Brief von einer Anwaltskanzlei erwarten, wenn sie es illegal runterladen, in dem es heißt: 'Hey, du hast es illegal runtergeladen und jetzt musst du eine Gebühr zahlen.' Wir sprechen aktuell darüber."

Trotzdem scheint man bei CD Projekt aber vor amerikanischen Plattenfirmen-Methoden zurückzuschrecken:

"Es gibt mehr und mehr Firmen, die daran interessiert sind, weil die Piraterie gewaltig ist. Ich bin sicher, ihr habt von den Geschichten aus den USA gehört, als Plattenfirmen Leute verfolgt haben. So harsch wollen wir nicht vorgehen, aber es besteht die Chance, dass das vielleicht einigen Leuten passiert, wenn sie es illegal runterladen. Es wird entsprechende Initiativen geben."

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