Ubisoft spricht über Mikrotransaktionen

Spieler dürfen nicht gezwungen werden

Michael Sosinka

Laut Ubisoft muss man den Spielern bei Mikrotransaktionen und Lootboxen die Wahl lassen, diese nicht zu kaufen. Es darf also nicht das Gefühl eines Zwangs entstehen.

Mikrotransaktionen und Lootboxen sind zuletzt in die Kritik geraten, weswegen es sicherlich interessant zu wissen ist, was Ubisoft darüber denkt. Schliesslich macht der Publisher in diesem Segment auch viel Geld. Der Umsatz mit wiederkehrenden Investitionen von Spielern (DLCs, Mikrotransaktionen und ähnliche Dinge) ist in den letzten neun Monaten um satte 87 Prozent gestiegen. Das hat 27 Prozent des gesamten Umsatzes von Ubisoft ausgemacht, was 319 Millionen Euro entspricht.

Laut dem Chief Financial Officer Alain Martinez sind Lootboxen eine Frage der Qualität und Wahl. Nach Ansicht des Mannes muss Ubisoft die richtige Qualität liefern, damit die Leute interessiert sind. Gleichzeitig müssen die Kunden das Gefühl haben, dass sie wirklich frei sind, es nicht zu kaufen, und dass sie wirklich die Wahl haben. Bei Ubisoft ist man der Meinung, dass die Mikrotransaktionen in "Rainbow Six Siege" oder "Assassin's Creed Origins" gut aufgenommen wurden.