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Allgemeine Diskussion

Juhuu! Und da Games-as-a-Service am besten bei Spielen mit Multiplayerfokus funktioniert, muss man die Einzelspielermarken natürlich in Richtung Koop/Shared World ummodeln, wodurch man das Geld für eine echte Kampagne sparen kann. Whats not to love?

Mal im Ernst: mir graut es vor der Zukunft unseres Hobbys. Ich habe absolut kein Problem, für gut gemachte Zusatzinhalte einen angemessenen Preis zu bezahlen, aber der Gedanke, das selbe Spiel über Jahre hinweg am Laufen zu halten, bereitet mir Bauchschmerzen. Bei Multiplayertiteln wie Rainbow Six: Siege verstehe ich das und dort macht der Games-as-a-Service-Ansatz auch Sinn, aber Rainbow Six war ursprünglich kein reiner MP-Titel und dieses Schicksal könnte viele andere Marken ebenfalls ereilen. Ghost Recon hats schon erwischt und Beyond Good & Evil 2 geht in eine ähnliche Richtung.

Bei einem Einzelspielertitel kann man natürlich auch stetig (kostenpflichtige) Inhalte nachreichen, aber wegen einer neuen Waffe oder einem neuen Kostüm werden wohl die wenigsten sofort das bereits beendete Spiel wieder hervorkramen. Bei echten Storyinhalten sieht es zwar schon wieder anders aus, diese sind aber auch wieder arbeits- und kostenintensiver.

Ich denke zwar immer noch, dass die Gameindustrie mit dem Games as a Service-Prinzip auf die Schnauze fallen wird, da der MMO-Markt bereits jetzt gut gesättigt ist, aber dazu bräuchte es erst mal mehrere prominente Opfer, um den Publishern die Augen zu öffnen. Das würde dann aber unter Umständen das Ende der betroffenen Marken bedeuten.

14. Feb / 12:52 Loris 77

Schreibfehler. UBISOFT veröffentlicht keine "Spieler"

14. Feb / 13:41 Toralora [Gast 46]

Bei The Crew auf Xbox sind aktuell wieder Serverprobleme. Es geht nichts!

11. Feb / 22:48 Gast [Gast 32]

Willkommen in der Welt von "always online"! ;P

07. Jan / 11:19 Gast [Gast 46]

Ubisoft hat immer Serverprobleme....

07. Jan / 13:24 Was neues [Gast 42]

Ich habe einfach immer noch das Gefühl (und die Hoffnung) das die Gameindustrie mit dem Games as a Service-Modell gewaltig auf die Schnauze fallen wird. Angenommen es erscheinen zukünftig jedes Jahr 30-40 neue Games as a Service-Titel, die dank stetem Contentnachschub auf mehrere Jahre ausgelegt sind und dann aber mit den 30-40 immer noch laufenden Games des letzten Jahres konkurrieren müssen und den Markt auch noch mit den zukünftigen Titeln teilen müssen...wie soll das genau funktionieren?

Ich denke schlussendlich würde es aufs Gleiche hinauslaufen wie jetzt mit den Multiplayertiteln: Es gibt eine handvoll Platzhirsche, die den Markt beherrschen und daneben gibt es die anderen, die (wenn überhaupt) bei Release eine gewisse Aufmerksamkeit geniessen und danach ruckzuck den grössten Teil der Spieler verlieren und dementsprechend nur noch wenig Geld in die Kasse spülen.

Es könnte natürlich auch sein, dass in Zukunft viel weniger Spiele erscheinen, weil die Publisher dank stetigem DLC-Nachschub mit viel grösseren Einnahmen bei den einzelnen Titeln rechnen, aber auch das würde wieder voraussetzen, dass sich der Titel nicht nur gegen die aktuelle sondern auch die zukünftige Konkurrenz durchsetzen kann, um die Spieler zu behalten. Wie ich es auch betrachte, ich sehe keine Möglichkeit, wie der Games as a Service-Ansatz auf breiter Basis funktionieren könnte.

08. Nov 2017 / 13:06 Loris 77