Titanfall

Xbox One-Shooter bei Respawn in Entwicklung

Wie aus einem geleakten Cover der GameInformer hervorgeht, wird das erste Spiel von Respawn Entertainment auf den Namen „Titanfall“ heißen und für die Xbox One, den PC sowie Xbox 360 erscheinen. Der Ego-Shooter entsteht im Auftrag von Electronic Arts und wird auf einer angepassten Source Engine laufen. Bereits in den letzten Tagen hat EA verschiedene Domain-Registrierungen und Markenschutzeinträge für „Titanfall“ vorgenommen.

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Schauplatz von „Titanfall“ ist die Zukunft, in der die Menschen sowohl auf der Erde als auch auf Kolonien im Weltraum leben. Um die Kolonien zu erreichen, müssen Reisende ziemlich viele Strapazen auf sich nehmen. Siedler errichten auf den anderen Planeten völlig autarke Städte. Unternehmen sichern sich derweil die wertvollen natürlichen Ressourcen dieser Gebiete. In der Schlacht kämpfen Menschen und Mechs (sog. Titanen) und computergesteuerte Charaktere. Die Titanen sind dabei nicht träge, sondern schnell und flink und können Angriffen ausweichen und von Spielern gesteuert werden.

Möchte man den Mech nicht steuern, folgt dieser einem und greift selbstständig Feinde an. Als Soldat in „Titanfall“ ist man nicht auf die üblichen Bewegungsabläufe beschränkt, sondern kann auch an Wänden entlang laufen oder mehrere Sprünge hintereinander ausführen. Ein gegnerischer Titan kann durch einen Kopfsprung gepaart mit der Ausschaltung des „Gehirns“ besiegt werden. Neben den üblichen Waffen (Pistole, Sturmgeweher, Raktenwerfer etc.) gibt es auch ein „Data Knife“, mit dem KI-Charaktere gehackt werden können, um sie als Mitspieler auf seine Seite zu ziehen. Neben einem Multiplayer-Modus wird es eine Mehrspieler- sowie Einzelspieler-Kampagne geben.

„Titanfall“ wird auf der Xbox One auf die Cloud zugreifen, um Dedicated Server, Physik- und KI-Berechnungen vollziehen zu können. Gleichzeitig soll der Titel im Frühjahr 2014 weltweit auf den Markt kommen und mit Smartglass sowie Kinect-Unterstützung die Spielerfahrung ausweiten. Wie GameInformer zudem festgestellt hat, wäre das aktuelle Team zu klein, um eine PlayStation 4-Version anzubieten.

News Katja Wernicke