The Last of Us: Part 2 stösst an Grenzen der PS4

Nie dagewesener Realismus?

Michael Sosinka

Laut dem Game-Director Neil Druckmann reizt "The Last of Us: Part 2" die Hardware der PlayStation 4 ziemlich gut aus.

Der Game-Director Neil Druckmann hat in einem Interview durchblicken lassen, dass "The Last of Us: Part 2" die PlayStation 4 ziemlich an ihre Grenzen bringt: "Wie schon bei The Last of Us kamen wir an die Grenzen, was Speicher, Rechenleistung, Anzahl der Gegner auf dem Bildschirm und Größe der Level anbelangt. Jetzt können wir deutlich größere Bereiche, Sequenzen mit einer Horde Infizierter und mehreren gegnerischer Trupps umsetzen, die in weitläufigeren Gegenden nach dem Spieler suchen."

Er ergänzt: "So hat auch Ellie dieses ganz neue Animationssystem namens Motion Mapping. Nicht nur Ellie, alle Charaktere. Dadurch sprechen Bewegungen besser an, während sie gleichzeitig realistischer sind. Daher finde ich, dass Ellie zu den Third-Person-Action-Charakteren mit der besten Steuerung und der besten Optik gehört."

"Der Realismus, den wir mit den Gesichtern und Motion Capture erreichen können... Wir können die Aktionen der Schauspieler besser ins Spiel umsetzen und mehr Feinheiten übernehmen, wodurch es möglich ist, durch ein bestimmtes Blinzeln oder Stirnrunzeln mehr zu sagen als durch gesprochenen Dialog. Dadurch kann das Drehbuch deutlich vielschichtiger sein als zuvor," sagt Neil Druckmann. "The Last of Us: Part 2" wird am 21. Februar 2020 für die PlayStation 4 erscheinen.