Cross-Play-Debatte um Rocket League auf PS4

Community soll den Entwicklern helfen

Richard Nold

Die „Rocket League“-Macher würden die PlayStation 4-Spieler gerne ins Cross-Play-Abenteuern mitnehmen. Bislang wehrt sich allerdings Sony dagegen.

Das verrückte Autoballspiel „Rocket League“ soll eine Cross-Play-Funktionalität erhalten, die es den Spielern ermöglichen soll mit anderen Gleichgesinnten auf anderen Plattformen zusammenzuspielen. Der einzige Haken aktuell: Sony ist da ganz anderer Ansicht und hält Cross-Play für schlecht, weil man die Spieler auf der PlayStation 4 nicht mehr vor externen Einflüssen durch das Cross-Play schützen könnte.

Nicht nur wir halten diese Aussage für eine eher schlechte Ausrede, auch Entwicklerstudio Psyonix ist derselben Meinung. Diese versichern in einem Interview nämlich, dass man seine eigenen Server betreibe und das Matchmaking selbstständige durchführe. Damit wolle man garantieren, die Spieler auf allen Plattformen schützen zu können. Auch würde man die Sicherheitsrichtlinien von Xbox Live erfüllen können, die laut den Entwicklern zu den strengsten aller Plattformen gehören sollen.

Das Team von „Rocket League“ bittet also nun die Community, ihren Wunsch nach einer Cross-Play-Funktionalität auf PlayStation 4 so oft und laut zu äußern, dass es die Ohren von Sony erreicht und sie dem Drängen der Fans nachgeben. Denn laut Psyonix hätte sei die Gaming-Branche eine Community-getriebene Industrie. Laut den Entwicklern würde nur ein einziger Anruf genügen und die Cross-Play-Funktion würde auf der PlayStation 4 bereits funktionieren, denn technisch ist dafür bereits alles vorbereitet.