PSP

Ubisoft nicht begeistert

Das Sony Konsolen nicht unterstützt werden ist eher selten. Seit Playstation1 konnten sich Anhänger der großen Konsolen zumindest nicht beklagen. Doch im Handheld Sektor will es nicht so recht werden, obgleich die Verkaufszahlen des PSP etwas besser geworden sind.

Ein Problem nach wie vor, das einfach zu viele Spiele für den Nintendo DS entworfen werden, weil dieser weiter verbreitet ist als der PSP. Besonders den RPG Markt dominiert Nintendo mit Hilfe von Square, Atlus oder Konami nach belieben. Grund genug für Ubisoft erstmal keine Spiele für den PSP anzubieten.

Wie Rob Cooper gegenüber Gameindustry verrät, ist der PSP einfach nicht rentabel genug. Besonders die Zukunft des Handhelds sieht Cooper mit viel Bedenken. Sony hat Ubisoft bis dato auf wichtige Fragen keine Antwort liefern können, und solang die Zukunftsaussichten dermaßen unklar sind, werde man auch keine Spiele dafür entwickeln. Bedauerlich für Playstation Portable Besitzer.

Anmerkung meinerseits:

Man kann natürlich darüber streiten ob es sooo schlimm ist. Denn Ubisofts letzte Entwicklungen hinterließen bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck. Serien wie Ghost Recon oder Rainbow Six sind z.B. zu sehr anspruchslosen Ego Shootern mit leichter Taktik-Note verkommen, während die ursprünglichen Spiele von Redstorm damals noch richtige Taktik-Knaller gewesen sind. Das beste an den Ubi Games zuletzt war meist die Grafik. Wobei man im Hinblick auf Beyond Good and Evil 2 oder Prince of Persia zumindest hoffen darf, das endlich die Qualität wieder rundum stimmen wird. Ansonsten ist Ubisoft für Sony nämlich kein wirklicher Verlust.

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