Playstation Vita

Michael Pachter: "Die PS Vita ist tot"

Laut Branchen-Analyst Michael Pachter hat Sonys PlayStation Vita das Ende ihrer Ära gefunden. Der Handheld kam zwar erst 2012 auf den Markt, sei aber laut Pachter bereits jetzt tot.

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„Die PS Vita ist tot, es ist vorbei. Es ist ein großartiges Gerät, von dem niemand glaubt, das er es kaufen muss, also kauft es auch niemand,” so Pachter. Ein grundlegendes Problem sei die fehlende, verlockende Software und so reicht es eben nicht, wenn Sony die PlayStation Vita auf einmal in verschiedenen Farben anbieten würde. Dies meint zumindest Pachter. Ganz unrecht hat er nicht, immerhin sind die Verkaufszahlen des eigentlich guten Handhelds erschreckend niedrig und abgesehen von Indie-Titel über das PSN erscheinen nicht viele Spiele.

Dennoch muss man Pachters Meinung nicht zwingend ernst nehmen: Viele Vita-Besitzer sind mit dem Angebot zufrieden und Sony wird in wenigen Tagen auf der gamescom 2013 weitere Spiele ankündigen. Ein erster Schritt wurde mit der Adventure-Haustiersimulation „PlayStation Vita Pets“ bereits getan. Zudem sorgte Pachter in den vergangenen Monaten mit aufsehenerregenden Meinungen für Aufruhr - Recht hatte er aber so gut wie nie, immerhin sah er den Nintendo 3DS auch schon am Ende.

Sonys "PS Vita" ist der Nachfolger der erfolgreichen ersten mobilen PlayStation. Die PS Vita gibt es in zwei Versionen mit und ohne 3G-Modul.

News Katja Wernicke