PlayStation 4 Neo nicht auf den Spuren von Smartphones

Sony zur Microsoft-Strategie & 20 Millionen PS Plus-Nutzer

Auf Sonys Investor Relations Day gab es einige Informationen rund um das Geschäft mit der PlayStation 4. Dazu hat sich der Sony Interactive Entertainment-Präsident Andrew House geäussert.

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Auf Sonys Investor Relations Day hat der Sony Interactive Entertainment-Präsident Andrew House beteuert, dass man trotz der PlayStation 4 Neo keine so schnellen Produktwechsel wie bei PCs oder Mobile-Geräten anstrebt. Sony verfolgt keinen grundsätzlich anderen Hardware-Ansatz im Konsolengeschäft. Der klassische Konsolenzyklus soll uns also mehr oder weniger erhalten bleiben. Neue Hardware alle zwei Jahre? Nicht mit Sony.

Zur neuen Windows 10/Xbox One-Strategie von Microsoft wollte sich Andrew House auf Nachfrage nicht wirklich äussern. Es müsse sich zeigen, wie die Konsumenten darauf reagieren werden und das eigene Vorgehen wird dadurch ohnehin nicht geändert. Darüber hinaus ist Sony mit seinem First-Party-Line-Up zufrieden und erwartet, dass sich die Spiele im Fiskaljahr 2016/2017 sehr gut schlagen werden. Andrew House sieht ausserdem keinen negativen Effekt auf das Geschäft und die Spiele-Industrie in Japan, nur weil Sony Interactive Entertainment mit dem Hauptquartier von Japan in die USA gezogen ist.

Ansonsten wurde auf dem Investor Relations Day gesagt, dass auf über 40 Millionen durchverkaufte PS4-Konsolen 20,8 Millionen PlayStation Plus-Abonnenten kommen, wobei die Abonnenten auch auf der PS3 und PS Vita unterwegs sind. Zudem sind die Umsätze mit dem PlayStation Network um 51 Prozent gestiegen. Deswegen will Sony weiterhin in dieses Segment investieren.

News Michael Sosinka