Fake-GPS-Nutzer in Pokémon GO

Niantic will härter gegen Spoofing vorgehen

Richard Nold

Entwickler Niantic versucht Schummler zu bestrafen und will denkt nun darüber nach, eine Funktion einzubauen, um Spoofing in Pokémon GO zu unterbinden.

Die Hype-Welle, die Entwickler Niantic mit „Pokémon GO“ im Sommer letzten Jahres ausgelöst hat, hat spürbar nachgelassen. Dennoch fügt der japanische Entwickler immer wieder neue Inhalte hinzu und damit der Titel auch weiterhin Spass macht, wird auch konsequent gegen Schummler vorgegangen. Im Visier von Niantic stehen nun Spieler, die sich unfaire Vorteile durch das sogenannte Spoofing verschaffen.

Spoofing ist die Verwendung von Fake-GPS-Daten, die vorgeben an einem Ort zu sein, wo man gar nicht ist. So können Spieler etwa seltene Pokémon in den USA fangen, während man eigentlich gemütlich daheimsitzt. Das spart selbstverständlich Zeit und Reisekosten, aber mindert auch den Spielspass anderer. Niantic hat über Twitter verkündet härtere gegen Spoofing vorzugehen. Entsprechende Nutzer sollen gemeldet werden, damit sich die Entwickler diese genauer ansehen kann. Derweil wird wohl an einer Funktion im Spiel gearbeitet, um Spoofing bald völlig zu unterbinden.