Lebenszyklus von PlayStation VR

Wahrscheinlich kürzer als bei Konsolen

Sony weiß noch nicht, wann PlayStation VR ein Upgrade oder eine neue Version bekommen könnte, aber es wird wohl früher als bei einem typischen Konsolenwechsel geschehen.

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Shuhei Yoshida, der Präsident der Sony Computer Entertainment Worldwide Studios, hat in einem Interview durchblicken lassen, dass sich der Lebenszyklus von PlayStation VR von dem einer Konsolen unterscheiden könnte. "Wenn es um die Technik geht, dann geht es mit VR erst los. Es gibt Gebiete, auf denen noch Forschung betrieben wird. Die Auflösung wird besser, das Interface, all diese Dinge," so Shuhei Yoshida.

Er ergänzte: "Selbst wenn wir PlayStation VR wie eine Konsole behandeln, dies bedeutet, dass es jeder ohne technisches Wissen kaufen kann, ist das Gebiet noch so neu. Es wird überall und ständig Verbesserungen geben. Deswegen kann ich nicht sagen, dass PS VR den Lebenszyklus einer Konsole haben wird." Mit anderen Worten: Es könnte vergleichsweise schnell ein Nachfolger oder eine verbesserte Version von PlayStation VR veröffentlicht werden, und nicht erst nach 5-7 Jahren.

PlayStation VR erscheint im Oktober 2016 zu einem Preis von 399,- Euro. Nicht dabei ist allerdings die benötigte Kamera, die nochmals 50,- Euro kostet. Das Headset unterstützt sämtliche PlayStation 4 Spiele über einen Kinomodus, der dann allerdings nicht interaktiv sein wird. Das Lineup zum Start des VR Headsets, welches unter Anderem in Konkurrenz zu Ocolus Rift und HTC Vive tritt liegt bei mehr als 50 Titeln.

News Michael Sosinka