PlayStation VR im Cinematic-Mode

Normale PS4-Spiele nicht mit voller Auflösung

Man kann alle normalen PS4-Spiele mit PlayStation VR spielen. Im Cinematic-Mode betrachtet man sie auf einem riesigen, virtuellen Bildschirm. Aber es gibt da einen Nachteil.

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Shuhei Yoshida, der Präsident der Sony Worldwide Studios, hat auf Twitter ein Bild gepostet, mit PlayStation VR auf seinem Kopf. Dazu schrieb er: "Ich spiele Dark Souls 3 in meinem Büro, im 2016er Style." Allerdings hat "Dark Souls 3" gar keine native VR-Unterstützung. Gemeint ist der Cinematic-Mode. Damit kann jedes handelsübliche PS4-Spiel auf einer virtuellen Leinwand gespielt werden.

Laut Shuhei Yoshida ist das großartig, wenn man tief ins Spiel eintauchen will, Stichwort Immersion. Aber es gibt auch einen Nachteil, denn man kann die PS4-Titel dann nicht mehr in ihrer vollen Auflösung spielen, weswegen Details verloren gehen. Immerhin laufen die Games weiterhin mit ihrer ursprünglichen Framerate. Aus 60 FPS werden also keine 30 FPS oder weniger.

Im Cinematic-Mode darf man drei unterschiedliche Größen des virtuellen Bildschirms wählen. Das Maximum liegt bei einem fünf Meter großen Bildschirm, den man im Abstand von zirka 2,5 Metern betrachtet. PlayStation VR wird im Oktober 2016 auf den Markt kommen.

PlayStation VR erscheint im Oktober 2016 zu einem Preis von 399,- Euro. Nicht dabei ist allerdings die benötigte Kamera, die nochmals 50,- Euro kostet. Das Headset unterstützt sämtliche PlayStation 4 Spiele über einen Kinomodus, der dann allerdings nicht interaktiv sein wird. Das Lineup zum Start des VR Headsets, welches unter Anderem in Konkurrenz zu Ocolus Rift und HTC Vive tritt liegt bei mehr als 50 Titeln.

News Michael Sosinka