PlayStation Network

Spanien: Polizei verhaftet drei mutmassliche PSN-Hacker

Heute morgen hat die spanische Polizei drei mutmaßliche Mitglieder der Anonymous Hackgruppe verhaftet. Die drei Hacker stehen unter Verdacht, an den Attacken auf das Sony Playstation Network und weiteren staatliche Servern beteiligt gewesen zu sein.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, werden den drei Inhaftierten weitere Angriffe auf diverse Organisationen und Unternehmen vorgeworfen. Unter anderem sind dies Ägypten, Lybien und der Iran.

Zwei der verhafteten Anonymous-Mitglieder hatten, gemäss Informationen, zu Hause keinen eigenen Internetzugriff. Dies auch deshalb, um keinen Verdacht zu erwecken. Statt dessen nutzen die Hacker die WLANs der Nachbarn. Wie ebenfalls bekannt wurde, waren die drei auch nicht persönlich für die Attacken verantwortlich, sondern haben weiteren Personen geholfen deren Rechner entsprechend zu konfigurieren um die Attacken durchführen zu können. Zudem hatten diese ein ganzes Zombie-Netzwerk mit verseuchten Rechnern zur Hand. Die Ermittlungen, so heisst es weiter, wären bereits seit Oktober 2010 im Gange.

Die Anonymous-Gruppe hat sich zwar schon vor Wochen vom Datendiebstahl aus dem PlayStation Network distanziert, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass eine Splittergruppe für den Datenklau verantwortlich ist.

Das PlayStation Network, kurz PSN verbindet Sony Konsolen untereinander für spannende Online-Games, Spiele-Downloads, AddOns und Patches. Seit Juli 2010 gibt es mit "PlayStation plus" zusätzliche, kostenpflichtige Features wie Games im Abonnement oder automatische Patches für installierte Games und die Konsole selbst. Seit Anfang 2011 können auch Game-Saves in der PSN-Cloud abgelegt werden.

News Roger