Weitere Hinweise für PlayStation-Rückwärtskompatibilität

Steht Projekt Spartacus vor der Tür?

Gerade erst haben wir euch über ein von Sony eingereichtes Patent für die Rückwärtskompatibilität für die neuen PlayStation-Konsolen berichtet, schon tut sich wieder etwas in dem Thema. So ist mehreren Internet-Nutzern aufgefallen, dass einige PlayStation 3-Spiele im Store der PlayStation 5 Preise angezeigt bekommen, ohne dass diese gekauft werden können. Dabei könnte es sich zwar lediglich um einen Fehler handeln, das Timing kurz nach dem angesprochenen Patent und frühere Berichte über einen bisher nicht angekündigten neuen Streaming Service für die PlayStation heizen jedoch die Spekulation an, dass gravierende Änderungen bevorstehen könnten.

So berichtete der gut informierte Gaming Journalist Jason Schreier von Bloomberg im letzten Jahr unter Berufung auf selbst gesichtete Dokumente und PlayStation Insider, die anonym bleiben wollen, dass sich ein neuer Service mit dem Codenamen Spartacus in Entwicklung befinde, als Konkurrenz zum Xbox Game Pass. Dieser soll sich aus drei Ebenen mit drei Preisstufen zusammensetzten. Erstens den Vorteilen, die bisher PlayStation Plus lieferte, also hauptsächlich der Zugang zu Online-Multiplayer. Zweitens sollen vergleichbar mit dem Service PlayStation Now zahlreiche Spiele aus der PS4- und PS5-Bibliothek freigeschaltet werden. Drittens soll Spartacus zahlreiche Demos, das Streaming von Spielen und Zugang zu einer Bibliothek von klassischen PlayStation 1, 2, und 3-Titeln enthalten.

Ob die angezeigten Preise im PlayStation 5-Store tatsächlich was mit Projekt Spartacus zu tun haben, ist bisher jedoch reine Spekulation. Gesichtet wurden beispielsweise die Spiele "Dead Or Alive 5", "Bejeweled" und zwei "Prince of Persia"-Titel.

Karl Wojciechowski News