Sony hat über eine schwächere Konsole wie Xbox Series S nachgedacht

Vom Erfolg nicht überzeugt

Der PlayStation-Chef Jim Ryan hat sich gegen eine abgespeckte PlayStation 5 ausgesprochen. Sony sieht da keine grossen Erfolgschancen.

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Der PlayStation-Chef Jim Ryan hat verraten, dass man im Hinblick auf die PlayStation 5 durchaus auch über ein schwächeres und günstigeres Modell nachgedacht hat, wie es Microsoft mit der Xbox Series S macht, aber letztendlich war Sony von diesem Ansatz nicht überzeugt.

"Als Erstes möchte ich sagen, dass ich die Entscheidung jedes Konkurrenten und seine Philosophie respektiere. Es ist klar, dass der Preis ein sehr wichtiger Faktor ist. Wir respektieren die Wettbewerbsstrategien anderer Unternehmen. Wir sind jedoch voll und ganz unserer derzeitigen Strategie und der Wirkung, die sie haben wird, verpflichtet und glauben an sie," so Jim Ryan. "Wenn man sich die Historie des Gaming-Business anschaut, kann man sagen, dass die Entwicklung einer besonders preisgünstigen Konsole mit reduzierten Spezifikationen etwas ist, das in der Vergangenheit keine grossen Erfolge gebracht hat. Wir haben diese Option in Betracht gezogen und gesehen, genau wie andere Führungskräfte, die dies versucht haben und herausfanden, wie problematisch das ist."

Er ergänzte: "Aus unseren Untersuchungen geht hervor, dass Leute, die eine Spielkonsole kaufen, diese vier, fünf, sechs oder sogar sieben Jahre lang weiter benutzen wollen. Sie wollen glauben, dass sie etwas gekauft haben, das zukunftssicher ist und nicht in zwei bis drei Jahren veraltet sein wird. Sie wollen darauf vertrauen können, dass wenn sie am Ende einen neuen Fernseher kaufen, ihre derzeitige Konsole in der Lage sein wird, den neuen 4K-Fernseher zu unterstützen, den sie erwägen zu kaufen."

Michael Sosinka News