Sony will bis Ende März 2021 über 7,6 Millionen PS5-Einheiten ausliefern

Konsole wird mit Verlust verkauft

Die PlayStation 5 soll sich besser verkaufen als die PlayStation 4. Allerdings wird die Hardware offensichtlich mit Verlust an die Gamer gebracht.

Screenshot

Im Rahmen der Bekanntgabe der Finanzahlen von Sony wurde bestätigt, dass die PlayStation 5 bis zum Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2021 häufiger ausgeliefert werden soll als damals die PlayStation 4, die im vergleichbaren Launch-Zeitraum auf 7,6 Millionen Exemplare kam.

"Wir gehen davon aus, dass wir die PS5 aufgrund dieses ansprechenden Software-Line-Ups, der Stärke der Marke PlayStation, unseres herausragenden Gaming-Ökosystems und unserer engagierten Gamer-Community in großartiger Form auf den Markt bringen werden," so der Sony CFO Hiroki Totoki. "Unsere Strategie besteht darin, Umsatz und Gewinn durch ein größeres Engagement der Benutzer zu steigern, das durch großartige Spielerlebnisse auf der PS5 angetrieben wird. Wir wollen das Wachstum der wiederkehrenden Umsätze und Gewinne beschleunigen, indem wir die Reichweite unserer Community durch eine weitere Stärkung unserer Netzwerkdienste in Zukunft vergrößern."

Sony ist außerdem sehr bestrebt, die lebenslangen PS4-Verkäufe mit der PlayStation 5 zu übertreffen. Das Unternehmen geht allerdings davon aus, dass die PS5-Hardware bis auf weiteres einen negativen Beitrag zum Gewinn leisten wird, was im Grunde bestätigt, dass die Konsole mit Verlust verkauft wird. Allerdings soll die Konsole die Kunden zum Kauf von Spielen anregen. Das soll das PS5-Ökosytem "aktivieren" und die Gewinne steigern.

Das ist eine Strategie, die es bei neuen Konsolen schon ewig gibt. Man verkauft die Hardware mit Verlust, um mit den Spielen etwas zu verdienen. Sony erwähnt in diesem Zusammenhang nicht umsonst eine sehr starke PS5-Kundennachfrage, einen sehr guten Ruf und das starke Software-Line-Up. Deswegen geht man davon aus, dass der Kundenstamm im nächsten Jahr noch weiter ausgebaut werden kann. Mittel- bis langfristig soll der Service gestärkt und die wiederkehrenden Einnahmen gesteigert werden.

Michael Sosinka News