Ray-Tracing der PS5 via Hardware

100 GB grosse Disks, neues User-Interface & mehr

Michael Sosinka

Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem Sony Interactive Entertainment reichlich Informationen zur PlayStation 5 verbreitet.

Sony Interactive Entertainment, genauer gesagt der Hardware-Architekt Mark Cerny, hat bei Wired einige Details zur PlayStation 5 verraten, die im Herbst 2020 erscheinen wird. Über den Controller haben wir schon berichtet, in der Liste findet ihr nun weitere spannende Informationen rund um die PlayStation 5.

Neue PS5-Details

  • Die PlayStation 5 unterstützt Ray-Tracing. Dies ist keine Lösung auf Software-Ebene. "Es gibt eine Ray-Tracing-Beschleunigung in der GPU-Hardware, was meiner Meinung nach das Statement ist, nach dem die Leute gefragt haben," so Mark Cerny.
  • Für physische Spiele werden 100 GB grosse optische Discs verwendet, die in ein Laufwerk gelegt werden, das gleichzeitig als 4K-Blu-Ray-Player verwendet werden kann.
  • Die Spiel-Installation ist zwingend erforderlich, unterscheidet sich aber etwas von dem Vorgang auf der PlayStation 4. Die Installation und Deinstallation ist ein besser konfigurierbarer Prozess, da die Spiele nicht als einzelner Datenblock behandelt werden. Man kann zum Beispiel erst den Multiplayer-Modus installieren und sich die Singleplayer-Kampagne für später aufheben (oder ganz weglassen). Bei einer Deinstallation verhält es sich ähnlich. Man kann also bestimmte Teile des Spiels löschen.
  • Die Benutzeroberfläche wird komplett überarbeitet und man kann Spiele schneller starten. Man bekommt noch vor dem Start Informationen über Multiplayer-Aktivtäten geboten denen man beitreten kann. Im Falle des Singleplayers wird gezeigt, welche Missionen zur Verfügung stehen. Das sind nur zwei Beispiele, die im User-Interface der Konsole ersichtlich sein werden.
  • Eine Reihe von Studios verfügt bereits über PlayStation 5-Dev-Kits und der Versand der Controller-Prototypen hat erst kürzlich begonnen.
  • Der "Shadow of the Colossus"-Entwickler Bluepoint Games arbeitet bereits an einem PlayStation 5-Titel. Das Studio ist von SSD begeistert.
  • Durch die Nutzung von SSD wird sogar Speicherplatz gespart, da die Entwickler die Assets nicht mehr duplizieren müssen, damit sie von einer normalen Festplatte schneller gelesen werden können.
  • Das zuvor geleakte Dev-Kit wurde bei der PS5-Präsentation verwendet. Das Design entspricht demnach der Wahrheit.