Pro Evolution Soccer 2012

Konami kehrt zu altem Elfmeter-System zurück

Neben den vielen guten Neuerungen im letzten Teil der Pro Evolution Soccer-Reihe, PES 2011, hat vor allen Dingen die komplizierte Elfmeter-Mechanik für viel Frust unter den Fans gesorgt. Konami hat das wahrgenommen.

Es bedurfte schon einer gewissen Erfahrung, wenn man in Pro Evolution Soccer 2011 einen Freistoß aus halblinker Position, etwa 17 Meter vor dem Tor direkt versenken wollte. Der Winkel zum Tor musste stimmen, der Schussbalken musste genau richtig gefüllt werden und ein wenig Glück, dass genau der richtige Spieler in der Mauer nicht hochspringt, konnte auch nicht schaden. 

Trotzdem: Ein halbwegs geübter Spieler brauchte vielleicht zwei oder drei Versuche, um aus so einer Chance ein Tor zu machen. Bei den Elfmetern war das anders. 

Für Pro Evolution Soccer 2011 entschied Konami sich erstmals, die Elfmeter nicht aus einer Rückenkamera hinter dem Schützen ablaufen zu lassen, sondern aus einer seitlichen Perspektive. Dies sorgte bei vielen Spielern für Verwirrung. Etliche Schüsse segelten entweder als gefährliche Geschosse auf die Tribüne oder kullerten kläglich direkt vor die Füße des mittig stehenden Torhüters. 

Es war fast so etwas wie eine unbeabsichtigte, taktische Komponente im Spiel zweier menschlicher Konkurrenten: Wenn der Gegner gefährlich aufs Tor zu läuft, kann es nicht schaden, ihn im Strafraum niederzustrecken um die Chance auf Kosten eines Elfers zu vereiteln - der Vorteil beim Elfmeter lag klar bei der Defensive. 

Viele Fans beschwerten sich darüber - und sie wurden von Konami erhört. Wie Team Leader Jon Murphy in diesem Gameplay-Video zeigt, wird man für PES 2012 wieder zu altbekannten Perspektive hinter dem Schützen zurückkehren. 

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