Mario für Smartphones portieren

Kein Rezept zum Gelddrucken

Nintendo will seine bestehenden Spiele nicht einfach nur für Smartphones und Tablets portieren. Es sollen Titel entstehen, die speziell für diese Geräte entwickelt wurden.

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Reggie Fils-Aime, der Präsident von Nintendo of America, hat in einem Interview angemerkt, dass ein "Mario"-Spiel für Smartphones und Tablets kein Selbstläufer oder eine Garantie zum Gelddrucken wäre. "Bedauerlicherweise gibt es da die einfache Denkweise, dass ein Mario-Spiel für Smart-Devices zu veröffentlichen, ein Rezept zum Gelddrucken darstellt. Das ist es nicht. Es ist einfach nicht so. Unsere Kyoto-Handwerkskunst und unsere Mentalität sagen uns, dass es eine wundervolle Spielerfahrung für die Konsumenten sein muss," so Reggie Fils-Aime.

Er ergänzte: "Unsere Strategie ist es nicht, Spiele von unseren dedizierten Systemen auf die Smart-Devices zu portieren. Wir müssen neue Software-Erfahrungen entwickeln und den Leuten die Chance geben, mit der Nintendo-Marke zu interagieren. Das betrifft den Spielstil und die Steuerung der Smart-Geräte." Laut Reggie Fils-Aime wäre es nicht so simpel, ein Standard-Spiel mit Mario auf die mobilen Geräte zu portieren, weil die Gameplay-Mechaniken auf Gamepads bzw. Tasten ausgelegt sind, auf die Smartphone-Besitzer in der Regel nicht zugreifen können. Stattdessen will Nintendo speziell an das jeweilige System angepasste Spiele erschaffen, wie man sie ebenfalls für den 3DS oder die Wii U entwickelt.

News Michael Sosinka