Glaubwürdiges NX-Handheld-Gerücht

Viele Details, aber ob sie stimmen?

Eurogamer wartet heute mit einem spannenden NX-Gerücht auf. Demnach dürfen wir uns auf eine Kombination aus Handheld und stationärer Konsole freuen.

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Eurogamer und Digital Foundry, die normalerweise sehr glaubwürdig sind, sind an spannende Details zu Nintendo NX gekommen. Die Infos wurden von mehreren Quellen bestätigt, heisst es. Laut den Informationen, die Eurogamer vorliegen, kann Nintendo NX als leistungsstarker Handheld mit eigenem Display verwendet werden. Der Bildschirm der Handheld-Einheit wird dabei von zwei Controller-Bereichen eingerahmt, die man je nach Bedarf auch abnehmen darf. Touchscreen-Eingaben sind offenbar nicht zwingend notwendig.

Zu Hause darf man das Ganze natürlich mit dem grossen Fernseher verbinden. Dafür benutzt man eine Docking-Station. Laut den Angaben von Digital Foundry hat sich Nintendo für Nvidias leistungsstarken Tegra-Mobile-Prozessor als Herzstück der NX entschieden. Auch das Gerücht mit den Cartridges scheint sich als physisches Medium zu bestätigen. Bei dem Handheld-Ansatz macht das durchaus Sinn. Nintendo empfiehlt dabei eine 32 GB grosse Cartridge, was jedoch für aktuelle Spiele, wie wir sie von der Xbox One oder der PlayStation 4 kennen, teilweise schon zu klein wäre.

Laut einer Quelle wird NX keine Abwärtskompatibilität bieten. Eine andere Quelle gibt an, dass das neue Betriebssystem von Nintendo auf Android basiert. Auch das ist etwas, das man nicht zum ersten Mal hört. Ob die Mobile-Hardware von Nvidia mit er Xbox One und der PlayStation 4 mithalten kann, muss sich noch zeigen, doch offenbar opfert Nintendo ein wenig Leistung, um die Technologie in einem Handheld unterzubringen.

Die Vorstellung von NX ist angeblich für den September 2016 geplant. Nachdem die Kunden anfangs gar nicht verstanden haben, was die Wii U eigentlich will, soll das Marketing dieses Mal eine einfache Message vermitteln: Man darf seine Spiele auch unterwegs mitnehmen. Nintendo möchte sich zu "Gerüchten und Spekulationen" übrigens nicht äussern, aber es wird wohl in die hier beschriebene Richtung gehen, zumindest mehr oder weniger.

News Michael Sosinka