Minecraft

Markus 'Notch' Persson über Entwicklungs-Philosophie

Der Gründer des bekannten Klötzchenspiels "Minecraft" gibt Auskunft über seine Philosophie bezüglich der Entwicklung von Spielen. So sähe er sich selbst eher als Programmierer als ein Spiel-Designer.

Anscheinend trifft Notch seine Entscheidungen lieber direkt im Spiel und nicht auf einem Blatt Papier. So kann er sicher sein, dass die Veränderungen wirklich Spaß machen. Das Thema eines Spiels ist dem Gründer von "Minecraft" schon immer sehr wichtig gewesen - sogar wichtiger als die Spielmechaniken selbst. Er liebt das Gefühl, komplett in eine Spielwelt eintauchen zu können.

ScreenshotAls Beispiel nennt er eine Herde Bullen, die lieber Schafe anstatt den Spieler jagen. Er würde die künstliche Intelligenz der Gegner nicht anpassen, wie man es erwarten würde, sondern sich darüber freuen, dass unberechenbare Ereignisse passieren. Zufällige Situationen stellen seiner Meinung nach alles in den Schatten, was man hätte schreiben können.

In Sachen "Minecraft" äußert Persson, dass es natürlich Dinge gibt, die ihm jetzt möglicherweise nicht mehr so gut gefallen. Trotzdem lässt er dies - beispielsweise die Halb-Blöcke - im Spiel, damit es keine Bauwerke der Fans zerstört, wenn er Inhalte entfernt, die seiner Meinung nach nicht mehr gut genug sind.

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