Medal of Honor

US-Kontroverse wegen Taliban

Der konservative US-Fernsehsender FOX hat eine Kontroverse losgetreten. Nachdem in den Staaten lange keine Kritik an gewalthaltigen Spielen geübt wurde könnte sich das nun ändern.

In den FOX News ist ein Nachrichtenvideo aufetaucht, in dem sich eine "Gold Star Mum", also eine Mutter eines verstorbenen US-Soldate über den kommenden Ego-Shooter "Medal of Honor" beschwert. Das Spiel spielt in der Gegenwart in Afghanistan. Ein Grund für Betroffene sich beleidigt zu fühlen.

"War is not a game"meint die "Gold Star Mum". Sie findet es absolut unter der Gürtellinie, dass es möglich sei im Multiplayermodus von "Medal of Honor" die Taliban zu spielen mit dem Ziel US-Soldaten niederzuschiessen. Die Spiele über den 2. Weltkrieg sind ihr aber grundsätzlich eher egal, da dieses Szenario sie nicht mehr betreffe und es ja nur fiktive Charaktere seien, die dort sterben.
Wirkliche Argumente konnte die gute Frau leider nicht bringen, eine richtige Antwort auf das Statement "Somebody has to be the bad guy" von Electronic Arts, wurde ebenfalls nicht gegeben. Sofern ihr des Englischen mächtig seid, schaut euch das Video doch an.

Unter dem Kommando der nationalen Oberbefehlsgewalt agiert eine derzeit noch unbekannte, handverlesene Einheit von Kämpfern - immer dann zur Stelle, wenn eine Mission keinesfalls scheitern darf. Ihr Name ist Tier 1.

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