Umfangreiche Pläne für Horizon: Zero Dawn

Sony konzentriert sich weiterhin auf Story-Inhalte, Games as a Service-Titel eher zweitrangig

Michael Sosinka

Sony ist momentan noch kein grosser Fan von "Games as a Service"-Titeln. Stattdessen setzt der Konsolenhersteller auf grosse Story-Erlebnisse.

Shawn Layden, der Präsident von Sony Interactive Entertainment in Amerika, hat wieder einige interessante Aussagen getroffen. Zunächst merkte er an, dass Guerrilla Games konkrete Vorstellung über die Zukunft der "Horizon"-Marke hat, die sich über mehrere Jahre erstreckt. Zuletzt wurde die Erweiterung "Horizon: The Frozen Wilds" angekündigt. Und nach diesem Statement ist ein Nachfolger zu "Horizon: Zero Dawn" noch wahrscheinlich geworden.

Von "Games as a Service"-Titeln, also Spielen, die eine umfangreich Online-Komponente haben und über Monate oder sogar Jahre hinweg erweitert werden, hält Sony eher weniger. Als Beispiel für "Games as a Service"-Projekte können "Destiny" oder "Rainbow Six Siege" genannt werden. Laut Shawn Layden will man die eigenen Stärken ausspielen, und die liegen bei Story-Inhalten, die von Naughty Dog, Guerrilla Games, Santa Monica oder den Studios in Japan produziert werden. "Wir erschaffen Handlungen und Charaktere," heisst es. Hier werden gute Leistungen abgeliefert.

Spiele mit umfangreichen Handlungen gehören zu der DNA von Sony. Man will die Menschen zu Tränen rühren und ihnen eine grosse Bandbreite an Emotionen bieten. Natürlich werden Online-Erlebnisse und der "Games as a Service"-Markt nicht ignoriert. In Zukunft könnte Sony da durchaus mitmischen. Ein erster Schritt ist die "MLB: The Show"-Reihe, aber prinzipiell ist das nicht der Fokus.