Hardware

Der perfekte Rechner für Computerspiele

Erst kürzlich wurden auf der E3, die vom 11. bis 13. Juni in Los Angeles stattfand, die neuesten Spiele-Titel vorgestellt und erneut haben sich die Entwickler selbst übertroffen, einerseits, was frische Ideen angeht, andererseits, was die immer realitätsgetreuere Grafik betrifft.

Wer keine der neuen Konsolen besitzt die auf der E3 angekündigt wurden, kann bei einem Augenschmaus wie z.B. „Need for Speed Rivals“ schnell in die Röhre gucken, denn mit der schönen Grafik steigen auch die Systemanforderungen an den eigenen Computer.  Als Gamer kommt natürlich die Frage auf, ob man sich für die neuen Titel einen extra Computer kauft, oder lieber sein altes Gerät mit neuen Komponenten aufrüstet. Letzteres kann sich ohne Know-How als sehr schwierig erweisen, doch auch der Kauf eines Neugeräts hat seine Tücken, schließlich müssen alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein und zudem auch noch die Leistung stimmen, damit das Spielerlebnis durch ruckelnde Grafik nicht geschmälert wird. Worauf es beim Kauf eines Gaming-PCs ankommt, erfahrt ihr hier.

Der Prozessor

Screenshot
Flickr.com BY © _dChris.jpg Der Prozessor ist das Herzstück des Computers. Für einfaches Internetsurfen und Textverarbeitung reicht weiterhin ein Single-Core Prozessor, wer Spiele jedoch flüssig spielen möchte, sollte sich einen sogenannten Multi-Core-Prozessor zulegen. Moderne Prozessoren haben nicht nur eine Recheneinheit, sondern gleich mehrere, das bedeutet, dass von der Software bei Auslastung eines Kerns auf weitere zurückgegriffen werden kann, was besonders bei aufwendigen Spielen wichtig ist, die eine hohe Prozessorleistung erfordern und die Geschwindigkeit des PCs merklich steigert. Mittlerweile gibt es schon Prozessoren mit sechs Kernen, das Problem ist jedoch, dass aktuelle Software zum Teil gar nicht darauf programmiert ist, diese auch zu nutzen. Für einen guten Gaming-PC reicht ein Vierkernprozessor, beispielsweise der „Intel i7“ oder ein „AMD FX 4-Core“.

Die Grafikkarte

Damit Spiele in ausreichender Auflösung dargestellt werden können, ist eine sehr gute Grafikkarte notwendig. Hier sollte vor allem auf den internen Speicher geachtet werden. 2048 MB VRAM sind dabei ausreichend, wer mehr Geld zur Verfügung hat und zusätzlich länger ohne Aufrüstung auskommen möchte, sollte auf einen Speicher ab 4096MB setzen. Beim Kauf eines Komplettsystems ist von alleinigen Onboard-Grafikkarte, also eine in das Motherboard integrierte Karte, abzuraten, da diese alleine keine gute Leistung erbringt.

Arbeitsspeicher

Während dem Spielen findet im Arbeitsspeicher so gut wie alles statt, da der Prozessor unmittelbar darauf zugreift, weswegen dieser die Leistung in wesentlichem Maße beeinflusst. Wichtig sind hierbei die Zugriffsgeschwindigkeit, also die Rate, wie schnell Daten gelesen werden können, sowie der Speicher. Für aktuelle PC Spiele sollte der Arbeitsspeicher mindestens über den Geschwindigkeitsstandard DDR3 verfügen, gut sind 12GB interner Speicher, High-End-Systeme sollten über mindestens 16GB verfügen.

Weitere Komponenten

Prozessor, Grafikkarte und Arbeitsspeicher sind die wichtigsten Komponenten für aktuelle Computerspiele, dennoch sind auch Motherboard, Festplatte und Soundkarte wichtig. Besonders dem Motherboard (oder auch Mainboard genannt) kommt eine wichtige Rolle zu, da dieses über die grundlegende Performance unterscheidet und die Schnittstelle für alle Komponenten im Computer darstellt. Auch die Geschwindigkeit der Festplatte ist wichtig, da diese schnell genug sein muss, um die für die Spiele benötigten Daten bereitstellen zu können. Damit nicht nur das Auge, sondern auch die Ohren auf ihre Kosten kommen, ist auch die Wahl der Soundkarte von Bedeutung. Diese sollte mindestens über den 5.1. Standard verfügen.

Wer sich ein gutes Komplettsystem zulegen möchte, sollte bereit sein, mindestens 600 Euro zu investieren, wer längere Zeit aktuelle Spiele ohne Probleme spielen möchte, sollte noch mindestens  100 bis 200 zusätzlich bezahlen.

Erster Eindruck Björn

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