Hardware

Externe Festplatten für Gamer

Spiele werden heute immer mehr digital verbreitet anstatt sie auf DVD auszuliefern. Dies hat gleich mehrere Gründe. Einerseits werden Spiele heute nur noch selten fertig ausgeliefert, Patches, Updates und Änderungen noch vor Verkaufsstart sind eher die Regel als die Ausnahme. Fest gebrannte Datenträger können jedoch keine Aktualisierungen beinhalten sondern diese müssen dann erst nach der Installation nachgereicht werden. Auf der anderen Seite verbreiten sich die digitalen Distributionen z.B. über Steam oder Origin immer mehr.

Bei der Musik ist der digitale Verkauf inzwischen etabliert und hat sich seinen Platz neben den CDs gesichert. Valves Steam war seinerzeit der Vorreiter bei der Distribution von Spielen über das Internet und hat sich trotz viel negativer Kritiken zum Start seinen festen Platz gesichert. EA zog vor einiger Zeit mit Origin nach. Beide Dienste verbinden die Spiele mit dem eigenen Nutzerkonto und verkaufen sie direkt als Download-Titel.

Während früher also immer eine CD oder DVD im Laufwerk lag liegen Spiele heute direkt auf der heimischen Festplatte, ebenso die Musik- und teilweise inzwischen auch die Film-Sammlung. Bei all dem kommen schnell mehrere hundert GB zusammen die oftmals über Monate oder Jahre durch die eigene Internet-Leitung gesaugt worden sind.

Dennoch machen sich viele Nutzer nur wenig Gedanken über die Sicherheit eben dieser Daten, denn während die meiste PC Hardware relativ langlebig ist oder keinen essentiellen Wertverlust bei Defekt nach Jahren aufweist sieht die Sache bei Festplatten oder SSDs anders aus. Beide Speichermedien haben eine begrenzte Laufzeit, insbesondere schnelle Festplatten, die von uns bevorzugt werden, laufen – im Gegensatz zu SSDs - dabei durch die mechanischen Komponenten oftmals relativ dicht am Rand der physikalischen Möglichkeiten.

Was passiert aber nun wenn die Festplatte oder SSD ausfällt. Im besten Fall hat man sein System mit einem Festplattenverbund, einem RAID, versehen der bei Ausfall einer Platte die Daten gespiegelt hat. Dies dürfte aber aus Kostengründen bei den wenigsten der Fall sein. Alternativ gibt es Cloud Dienste auf die man seine Daten sichern kann. OneDrive (ehem. Skydrive) oder Dropbox sind wohl die bekanntesten. Jedoch ist der Speicherplatz hier begrenzt oder teuer.

Preisgünstig, seit Jahren bewährt und bei sorgfältigem Umgang sehr langlebig sind externe Festplatten. Bislang vor allem als große Blöcke bekannt die eine zusätzliche Stromversorgung benötigen setzen sich hier derzeit eigentlich für Notebooks gedachte 2,5 Zoll Modelle die sich allein über den USB Anschluss versorgen immer mehr durch. Auch die ehemalige Bremse beim Datentransfer, USB 2.0 wurde inzwischen bei den meisten Nutzern durch das moderne USB 3.0 abgelöst welches es ermöglicht Daten in einem Bruchteil der Zeit auf die Festplatten zu schaufeln.
Ich habe mir vier grundsätzlich verschiedene Modelle angesehen und Ihre Möglichkeiten durchgetestet. Dies ist kein direkter Vergleich zwischen ähnlichen Modellen sondern zwischen verschiedenen Lösungswegen für dasselbe Problem.

Den Anfang macht die fertige Lösung von WD, die WD Elements mit 500GB und USB 3.0. Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von www.externe-festplatte.de. Danach kommt eine einzeln erworbene 500GB HDD in einem 13,- Euro USB 3.0 Gehäuse von inateck und abschließend die Luxus-Version. Eine Intel SSD aus der 320er Serie in einem akkubetriebenen WLAN Gehäuse von Raidsonic über das man auch via Smartphone und Tablet auf die Daten zugreifen kann.

Björn Erster Eindruck

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