Mit Lego-Tsugi könnte ihr kaputte Gegenstände in Meisterwerke verwandeln

Dank japanischer Tradition

Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters und da muss es nicht immer perfekt sein. Diese Philosophie ist die treibende Kraft hinter einem Lego-Projekt. Die Mischung mit der traditionellen Kunst des Kintsugi macht es einzigartig und spannend zugleich.

Wenn Dinge kaputt gehen, muss man diese nicht gleich wegschmeißen – das ist der Gedanke hinter dem neuesten Projekt von Lego für die Kampagne „Rebuild the World“. Hier kommt eine traditionelle japanische Kunst ins Spiel. Kintsugi ist eine Methode, um zerbrochene Keramik zu reparieren. Statt den Makel der Reparatur zu verbergen, werden die Bruchstellen durch Goldstaub im Kleber noch hervorgehoben.

Im Falle von Lego wird zwar kein Goldstaub verwendet, dafür kommen aber bunte und detailreiche Bausteine zum Einsatz. Unter dem Titel Lego-Tsugi werden Bausteine und andere Elemente zusammengefügt, um einen beschädigten Teil eines Objektes zu ersetzen. Dabei ist es egal, ob es sich um Tischbeine, zerbrochene Blumentöpfe und zerbrochenem Geschirr handelt.

Jasmin Peukert News