Gamester spielt: Mighty No. 9

Wie Mega Man, nur schlechter

«Mega Man»-Erfinder Keiji Inafune lässt auf die Spieler endlich den neuen Roboter «Mighty No. 9» los. Lange genug hat's gedauert. Und wieso man für ein solches Spiel derart oft Verschiebungen anbringen muss, ist schwer nachzuvollziehen.

Der spirituelle Nachfolger von «Mega Man» spielt sich stark wie die Erstlinge von Capcoms Erfolgsserie. Euer Protagonist hüpft gleichermassen behäbig, kann jedoch noch neu in die Gegner dashen und sie so rascher eliminieren als mit der Standardwaffe. Ansonsten ist «Mighty No. 9» jedoch in jedem Belangen schwächer als das grosse Vorbild. Das Leveldesign ist selten überraschend, oftmals unfair, die Sprachausgabe und die technische Umsetzung ist ebenfalls eher mau.

Wieso kann man trotzdem Spass mit dem Game haben? Nun, alles in allem macht der Spielablauf Laune, nach dem Introlevel warten acht weitere Abschnitte, die frei wählbar sind, auf den Spieler. Nostalgiker freuen sich dann jeweils auf die Bosse - hier die «Mighty»-Einheit - die am Levelende auf Euch wartet. Das Ganze ist einfach nicht auf dem Niveau der besten «Mega Man»-Episoden, aber für Serienfans dennoch ein nettes Action-Hüpfspiel. (raf)

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Die beiden Spiele-Experten Thomas Vogt und Raphael Fiore berichten in ihrer monatlich ausgestrahlten TV-Sendung "Gamester.TV" über aktuelle Spiele und Apps.

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