Gamester spielt: Killing Floor 2

Brutal-blutige Monster-Ballerei, die Egoisten zu Teamplayern umschult

turbowins

Solisten sind bei «Killing Floor 2» nicht erwünscht, obwohl ihr auch alleine auf Monsterjagd gehen könnt. Jedoch werdet Ihr dann rasch zum Frühstück verspeist, die Monstermassen lassen Euch sprichwörtlich keine Luft zum Atmen.

Auch der Mehrspieler-Modus ist chaotisch, jedoch ist die Intensität hier genau richtig. Zartbesaitete haben den Controller derweil schon längst in die Ecke gepfeffert und haben fluchtartig das Spielfeld verlassen - denn «Killing Floor 2» geizt nicht mit der Farbe rot und Splattereffekte haben hier Hochkonjunktur.

Die bis zu 6-Spieler werden von massiven Monsterhorden attackiert. angegriffen. Die Zusammenarbeit ist das einzige wahre Mittel gegen die Höllenbrut.

Das Spiel glänzt durch zahlreiche Klassen, die sich deutlich anders spielen, der Nahkämpfer mäht die Vasallen in «Texas Chainsaw Massacre»-Manier nieder oder bläst den Viechern via Shotgun à la «Tanz der Teufel» die Rübe runter. Dank vielem Grinden werden nah und nah zahlreiche Ausrüstungen und weitere Boni freigeschaltet.

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Negativ fallen hingegen die fehlenden Bots, dann doch auch die geringe Gegnerauswahl (nur zwei Bosse) auf. Auch die Modi-Armut missfällt.

Dafür ist der Preis mit knapp 40 Euro (45 CHF) passend gewählt und der PS4-Pro-Support (4K-Checkerboardrendering sowie HDR) ein Mehrwert.

Insgesamt glänzt die Egometzelei mit super schneller Action und zielgerichtetem Mehrspieler-Komponente. Blutwurst und Monstermetzler-Liebhaber werfen ihre Augen auf dieses Horror-Produkt. (raf)

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