E-Sport & Gamification.Forum 2021

Einige Aussage vom St.Galler Event

Noch fehlt ein Roger Federer im Schweizer E-Sport

Neben E-Sport, dem professionellen Zocken, wächst auch der Gaming-Markt in der Schweiz. Das verdeutlichten die Zahlen von Swiss Gaming. Aber es gibt grosse Unterschiede innerhalb der Schweiz. "Bevor Sie in den Gaming-Markt einsteigen, müssen Sie ihn genau betrachten", rät Sascha Komaromy von Swiss Gaming. So verkaufen sich etwa Spiele wie Fifa in der deutschsprachigen Schweiz überproportional, als im Vergleich zu den italienischen oder französischen Regionen des Landes. Es gebe enorme Unterschiede zwischen IOS- und Android-Nutzer. "Je nach Gerät, sprechen wir von völlig verschiedenen Gamingkulturen, die komplett verschiedene Spiele favorisieren", so Komaromy. Noch fehle es an Schweizer Stars der eSport Szene. "Wir haben nicht viele Weltklasse-eSport-Spieler in der Schweiz. Wenn die Stars fehlen, ist es schwerer, diese zu vermarkten".

Ungenutzte Potenziale im Kooperationsmarketing

Geht es nach Stefan Dettmering von The Games Marketing Lap (TGML), so gibt es heute für Unternehmen keine Ausrede mehr, nicht in den Gaming- oder eSport zu investieren. Pro Jahr werden 20.000 neue Spiele in den unterschiedlichsten Plattformen veröffentlicht. "Es gibt für jedes Produkt das passende Spiel" unterstreicht Dettmering. Im Gaming-Markt sieht er enorme Chancen. Zudem erreiche man mit Games "die Unterreichbaren". Also jene Generationen, die auf herkömmlichen Werbewegen nicht mehr zu erreichen sind. Die Praxis zeige aber, dass es sehr kompliziert ist, wenn Non-Gaming-Unternehmen versuchen in den Markt einzusteigen. "Oft scheitert es bereits daran, dass es nicht klar ist, wer die richtigen Ansprechpartner sind"

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