Electronic Arts

Filmversoftungen sterben aus

Laut Frank Gibeau werden Videospielumsetzungen von Filmen aussterben. Unter anderem äusserte er sich auch zur "James Bond"-Lizenz, die momentan bei Activision liegt. Er sprach mit dem Magazin Develop.

“Wenn man einen Hit machen will, muss man einem Spiel Zeit geben, zu reifen. Die Tage der lizenzbasierten 75%-Spieler sind so tot wie die Dinosaurier“Ein fatales Statement, das aber nicht wenige Spieler freuen dürfte.
Auf die Frage, ob man irgendwann wieder ein "Bond"-Spiel aus der Feder von Activision erwarten dürfte, antwortete Gibeau äusserst entschieden:

“Nein, absolut nicht. Wir haben diese Lizenz verworfen, weil wir das Gefühl hatten, dass wir mehr eigene IPs benötigen, und wir mögen den Weg nicht, den James Bond derzeit mit seinen kreativen Einschränkungen einschlägt. Die Lizenzgebühren, die man dem Lizenzgeber geben muss, laufen für Publisher in die falsche Richtung. Die Margen werden immer kleine. Und obendrein fällt das ganze Film-Spiel-Geschäft auseinander.

Wenn man sich das gesamte Geld anschaut, das wir in solche James Bond-Spiele stecken müssen, und dann noch die vielen Arbeitsstunden… wir dachten uns: Zum Teufel damit, wir machen unsere eigenen Franchises! Die Jungs, die die James Bond-Spiele für uns gemacht haben, nun, die haben weitergemacht und für uns Dead Space produziert.Und schau dir an, wo wir jetzt stehen: Was würdest du lieber veröffentlichen, in den Laden stellen und spielen: Das neue James Bond-Spiel oder Dead Space 2?“

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