Datenleck gibt Details von Electronic-Arts-Accounts preis

Dokument mit Account-Informationen "veröffentlicht"

Electronic Arts gehört zu den bekanntesten Entwicklern und Publishern der Gegenwart. Kaum verwunderlich also, dass sich der Fund eines vermeintlich vernichtetest Dokument als äußerst Delikat herausstellen kann. So erst kürzlich geschehen, nachdem Dateien eines Mitarbeiters des Origin Services entdeckt wurde.

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Laut CSO Online wurden die Dateien der Öffentlichkeit via Pastebin Upload zur Verfügung gestellt, mittlerweile jedoch wieder gelöscht. Die Dateien selbst beinhalteten Private und persönliche Informationen, wie zum Beispiel Adressen und Passwörter. Zahlreiche User-Accounts, beginnend mit den Buchstaben A bis F, waren so für kurze Zeit einsehbar. Des Weiteren konnten viele verschiedene EA-Spiele, wie Mass Effect oder Star Wars Battlefront, spezifischen Accounts zugeordnet werden.

Der ehemalige Origin Community Manager Sam Houston vermutet, dass das Datenleck das Resultat eines Hackerangriffs auf Electronic Arts Datenbanken ist. "Gamer müssen oft als Zielscheiben für Attacken herhalten. Und gerade weil EA-Accounts mit allen Spielen und Origins e-commerce Seiten verbunden sind, bietet ein EA-Account ein lohnenswertes Ziel."

Ganz anderer Meinung ist jedoch John Reseburg, Electronic Arts' Senior Director of Corporate Communications. Er widerspricht der Aussage von Houston und äußert sich gegenüber Polygon folgendermaßen "Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir keine Anhaltspunkte gefunden, dass besagte Liste durch Eindringen in die Account-Datenbank erlangt wurde."

EA weißt seine User daraufhin, dass es sinnvoll ist, dennoch das Passwort zu ändern und dabei auf sichere Zahlen- und Buchstabenkombinationen zu setzen.

News Florian_Merz