Zu viele Zombie-Spiele auf dem Markt?

Techland ist anderer Meinung

Gibt es eigentlich zu viele Zombie-Spiele? Techland, das für "Dying Light" und "Dead Island" bekannt ist, sieht genügend Raum für weitere Titel.

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"Dead Rising", "Resident Evil", "Dead Island", "State of Decay", "Dying Light" oder "ZombiU", es gibt tatsächlich recht viele Zombie-Spiele, aber ist dadurch der Markt übersättigt, wie manch ein Experte meint? Techland ("Dying Light") sieht das nicht so. Wie der Marketing Director Pawel Kopinski anmerkte, beweisen die Verkaufszahlen, dass es weiterhin einen Markt für gute Zombie-Titel gibt.

"Pessimisten sprechen regelmässig von einer Übersättigung, aber die Spieler zeigen weiterhin ihre Unterstützung für diese Spiele und investieren viel Zeit. Der Grund dafür ist, so denke ich, dass ein Zombie-Spiel kein genaues Genre ist. Es ist ein Setting oder Thema, das man für verschiedene Genres adaptieren kann," so Pawel Kopinski.

Laut ihm kann man das Zombie-Thema für Open-World-Spiele, Shooter, story-basierte Titel, Survival-Games usw. verwenden. Wenn man ein einzigartiges und gut ausgearbeitetes Zombie-Spiel veröffentlicht, dann kann man aus der Masse herausstechen, heisst es.

"Dying Light" ist ein Action-Survival-Horror-Spiel in der Egoperspektive, das in einer riesigen, offenen Welt angesiedelt ist. Bei Tag durchstreifen die Spieler auf der Suche nach Vorräten eine weitläufige urbane Umgebung, in der gefährliche Zombiehorden ihr Unwesen treiben und bauen Waffen, um sich gegen die wachsende Schar der Infizierten zur Wehr zu setzen. In der Nacht werden die Jäger zu Gejagten, denn die Gegner werden aggressiver und gefährlicher. Am furchterregendsten aber sind die Predators, die erst nach Sonnenuntergang erscheinen. Um bis zu den ersten Sonnenstrahlen am nächsten Morgen zu überleben, müssen die Spieler Einfallsreichtum beweisen und all ihre Kräfte aufbieten. Gute Nacht und viel Glück!

News Michael Sosinka