Kein Dying Light für die Switch

Deutsche Indizierung ist schuld

Gestern ist die "Dying Light: Platinum Edition" für die Switch in Nintendos E-Shop erschienen. Doch während sich Spieler in Nordamerika und Asien nun in die ursprünglich 2015 erschienene Zombie-Metzelei stürzen können, gucken Europäer, Australier und Neuseeländer in die Röhre.

Schuld daran ist Deutschland. Exakter die damalige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Diese hat das Spiel indiziert, was quasi einem Verkaufsverbot gleichkommt. Dieses gilt bis heute.

Wie aus einem Reddit-Eintrag von Entwickler Techland hervorgeht, hat Nintendo dummerweise seinen E-Shop für Europa, Australien und Neuseeland offenbar ausgerechnet in Deutschland registriert. Und so lange das Spiel dort verboten bleibt, dürfte es auch zu keinem digitalen Release kommen.

Für Spieler ausserhalb Deutschlands gibt es aber eine Alternative. Das Game erscheint am 21. Oktober auch in einer physikalischen Version und kann deshalb ganz normal im nächsten Gameshop gekauft werden.

"Dying Light" ist ein Action-Survival-Horror-Spiel in der Egoperspektive, das in einer riesigen, offenen Welt angesiedelt ist. Bei Tag durchstreifen die Spieler auf der Suche nach Vorräten eine weitläufige urbane Umgebung, in der gefährliche Zombiehorden ihr Unwesen treiben und bauen Waffen, um sich gegen die wachsende Schar der Infizierten zur Wehr zu setzen. In der Nacht werden die Jäger zu Gejagten, denn die Gegner werden aggressiver und gefährlicher. Am furchterregendsten aber sind die Predators, die erst nach Sonnenuntergang erscheinen. Um bis zu den ersten Sonnenstrahlen am nächsten Morgen zu überleben, müssen die Spieler Einfallsreichtum beweisen und all ihre Kräfte aufbieten. Gute Nacht und viel Glück!

Martin Steiner News