Reboot in der Entwicklung von Dragon Age 4

Das geschah im Jahr 2017

Die Entwicklung von "Dragon Age 4" hat im Jahr 2017 ein Reboot erlebt. Das berichtet zumindest Kotakus Jason Schreier.

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In einem neuen Bericht von Kotakus Jason Schreier heisst es, dass seit der Veröffentlichung des letzten DLCs von "Dragon Age: Inquisition" im Jahr 2015 auf die eine oder andere Weise an "Dragon Age 4" gearbeitet wurde. Doch das Team wurde immer wieder zu anderen Projekten transferiert.

Nach der Veröffentlichung von "Dragon Age: Inquisition" ging ein Teil des Teams zur Arbeit an "Mass Effect: Andromeda" über, während eine andere Gruppe unter der Leitung von BioWares Mark Darrah und Mike Laidlaw an "Joplin" arbeitete, dem Codenamen für den nächsten "Dragon Age"-Titel.

Leider wurde die Arbeit an "Joplin" unterbrochen und das Team von Mark Darrah und Mike Laidlaw musste 2016 bei "Mass Effect: Andromeda" aushelfen. Als das Sci-Fi-Rollenspiel im Jahr 2017 veröffentlicht wurde, arbeitet das "Dragon Age"-Team wieder an "Joplin", aber nicht besonders lange. Im Oktober 2017 wurde entschieden, die Arbeiten an "Joplin" abzubrechen. Der Grossteil des Teams war fortan mit "Anthem" beschäftigt.

Eine kleine Gruppe begann schliesslich mit der Entwicklung eines neuen "Dragon Age"-Projekts, das nun den Codenamen "Morrison" tragen sollte, was das aktuelle "Dragon Age 4" darstellt. Im Vergleich zu Joplin" bietet "Morrison" mehr Live-Service-Komponenten und baut auf den Tools sowie der Codebasis von "Anthem" auf.

Bisher ist unklar, wie viele Ideen und Features von "Joplin" in "Morrison" verwendet werden. Zudem befindet sich "Dragon Age 4" offenbar in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung, weswegen noch nicht feststeht, wie der Multiplayer-Part aussehen wird. Die negativen Reaktionen auf "Anthem" könnten einen Einfluss darauf haben. Es könnte sich also viel ändern.

Michael Sosinka News