Doom hat sich zu sehr nach Call of Duty angefühlt

Deswegen der Neustart

Bethesdas Pete Hines hat erklärt, warum die Entwicklung des neuen "Doom"-Spiels nochmals von vornge begonnen werden musste.

Auf der E3 2015 hat Bethesda das neue "Doom" vorgestellt. Zuvor wurde die Entwicklung des Spiels aber komplett von vorne begonnen. PR-Meister Pete Hines hat erklärte nun, warum man sich damals dafür entschieden hat. Wie er sagte, hat sich das frühere Konzept einfach nicht wie "Doom" angefühlt, weswegen man damit nicht besonders glücklich war. Es war wie ein "Call of Duty" oder "Battlefield" mit einem "Doom"-Skin. Einige der Mitarbeiter verließen daraufhin das Studio, andere kamen dazu, woraus sich letztendlich das aktuelle "Doom" ergeben hat.

"Man kann wahrscheinlich seine Augen schließen und sich dann ein Call of Doom oder BattleDoom vorstellen. Es hat sich zu sehr danach angefühlt: Moment mal, das fühlt sich nicht wie Doom an, es fühlt sich so an, als ob man eine andere Marke mit einem Doom-Skin spielt," so Pete Hines. Das geleakte Video, das ihr hier in der News seht, deutet tatsächlich an, dass "Doom" damals als eine Art Kriegsshooter im Stil von "Call of Duty" und "Battlefield" entwickelt wurde. Außerdem war das Spiel zu träge und hatte zu viele Deckungselemente, heißt es. "Doom" wird im Frühjahr 2016 für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen.

News Michael Sosinka