Dämonen, Power-Waffen & Verstärker in Doom

Neuer Trailer & Infos

Dämonen, Power-Waffen und Verstärker im Multiplayer-Mods von "Doom". Darum geht es in der heutigen News, inklusive blutigem Trailer.

Bethesda und id Software haben wieder Details zu "Doom" veröffentlicht. Heute geht es um die Dämonen, die dieses Mal im Multiplayer-Modus spielbar sind. Die verheerende Power-Waffen und spezielle Verstärker sind ebenfalls ein Thema. Die Dämonen im Mehrspielermodus sind nicht einfach nur stärkere Marines. Laut den Entwicklern basieren sie auf ihren Pendants aus der Kampagne. Dabei hat jeder Dämon andere Manöver auf Lager. "Dämonen sind voll ins Gameplay integriert und stehen bei einigen Mehrspielervarianten sogar im Mittelpunkt des Kampfgeschehens," heißt es. Nachfolgend seht ihr die Übersicht laut Herstellerangaben.

Dämonen

  • Höllenbaron: Wenn ihr die anderen Spieler überwältigen wollt, dann geht nichts über die rohe Kraft des Höllenbarons. Er ist ideal für Spieler, die sich schnell in die Schlacht stürzen wollen, um mit fiesen Nahkampfattacken und brutalen Glory Kills aufzuräumen. Doch was tun, wenn euer Baron umzingelt wird? Setzt den Bodenstampfer ein, um eine ganze Gegnergruppe zu ramponieren. Der Höllenbaron ist mächtig stark, aber nicht unbesiegbar. Wenn ihr es mit einem Baron zu tun bekommt, dann haltet am besten Abstand und zielt auf seinen Kopf oder sein Rückgrat.
  • Revenant: Mit Schnelligkeit und Gewandtheit manövriert der Revenant seine Feinde aus, um sie dann per Doppel-Raketenwerfer umzupusten. Mit seinem Jetpack kann der Revenant zwar nicht über die ganze Karte fliegen, aber der kurze Schub reicht aus, um über Lücken und Gefahrenquellen zu springen. Ihr könnt auch in die Luft gehen, um von oben Raketen auf eure Gegner herabregnen zu lassen – da macht der Flächenschaden so richtig Freude. Der Revenant kann für Dämonenverhältnisse relativ wenig einstecken, die Spieler können also recht schnell seine Lebenspunkte dezimieren. Ein Schuss auf den Energiekern des Revenant sorgt für besonders viel Schaden und deaktiviert vorübergehend seinen Jetpack.
  • Schleicher: Wie sein Name schon dezent andeutet, ist dieser reine Multiplayer-Dämon ein Fall für taktische Spieler, die gerne in den Schatten lauern und hinterrücks attackieren, bevor sie sich schnell wieder zurückziehen. Der Schleicher kann auf die meisten Flächen springen und so von einer hoch gelegenen Position zur nächsten hüpfen – um dann auf seinen nächsten arglosen Feind zu warten. Der Schleicher ist in der Lage, einen Marine mit einem einzigen Hieb auszuschalten. Er sieht Gegner sogar durch Wände hindurch, wodurch er seine Angriffe mit tödlicher Präzision planen kann. Da der Schleicher nur über wenig Lebenspunkte verfügt und keine Fernkampf-Attacke im Repertoire hat, hält er nicht lange durch, wenn er auf dem Boden von Feinden umzingelt wird.
  • Mancubus: Der Mancubus mag vielleicht langsam und schwerfällig aussehen, aber er ist ein korpulentes Kraftpaket. Aus der Distanz deckt er seine Feinde mit Raketen ein und im Nahkampf steckt er dank seiner vielen Lebenspunkte massig Schaden weg. Seine Raketensalve ist nicht sonderlich präzise, aber wenn sie angerauscht kommt, solltet ihr euch besser aus dem Staub machen – diese bogenbildenden Explosivgeschosse hauen ganz schön rein. Der Mancubus kann auch auf kurze Distanz Flächenschaden austeilen. Dazu nutzt er die Hitze, die durch das Abfeuern der Raketen erzeugt wird – und wenn er nicht auf diese Weise Dampf ablässt, dann riskiert er Überhitzung. Die beste Überlebenstaktik gegen einen Mancubus: Abstand halten und ihn mit Schüssen von hinten und von der Seite eindecken. Oder ihr zielt genau auf die Brusthöhle des Dämons, um ihn schwer zu treffen.

Die Power-Waffen tauchen in Multiplayer-Parteien lediglich als Spawns auf. Mit ihnen seid ihr tödlicher und könnt sogar durch Wände sehen. Sie lassen sich nur solange verwenden, bis ihre Munition aufgebraucht ist. Nachfolgend ebenfalls eine Übersicht.

Power-Waffen

  • Gaussgewehr: Schnell und zielgenau feuert das Gaussgewehr seine Geschosse ab, die sich durch mehrere Feinde bohren können, ohne dabei an Durchschlagskraft zu verlieren.
  • Kettensäge: Wenn ihr hinter euch das charakteristische Röhren der Kettensäge vernehmt, solltet ihr besser schleunigst aus dem Weg gehen. Dieser "Doom-Klassiker kann Marines sofort ausschalten und zerkleinert auch rasant das Lebenspunkte-Kontingent von Dämonen.
  • BFG-9000: Wie schon in den klassischen "Dooms wird die BFG ihrem Namen gerecht. Ihr geladenes Projektil vernichtet alles, was sich in seinem Wirkungsbereich aufhält. Wer sich nur in der Nähe befindet, bekommt eine Ladung elektrischer Energie ab.

Wer sich in "Doom" einen Verstärker schnappen will, muss sich meist in eine gefährliche Position begeben. Die Verstärker sind nur für kurze Zeit aktiv und verstärken eure Waffen mit besonderen Buffs.

Verstärker

  • Unsichtbarkeit: Keiner hat's gesehen: Ihr seid fast völlig transparent, eure Position wird nur von einer minimalen Verzerrung angedeutet. Doch der Unsichtbarkeitseffekt wird beeinträchtigt, wenn ihr Waffen abfeuert oder Ausrüstungsgegenstände einsetzt.
  • Hast: Immer diese Hetze ... doch Hast hat haufenweise Vorteile. Ihr seid nicht nur schneller und könnt weiter springen, auch eure Feuergeschwindigkeit wird erhöht und einige Waffen laden sich schneller auf.
  • Regeneration: Auf ins Getümmel mit diesem kleinen Muntermacher. Für eine begrenzte Zeit werden Lebenspunkte und Rüstung regeneriert – wenn ihr ausreichend gesund seid, kann er die Werte sogar überladen.
  • Vierfach-Schaden: Vierfach-Schaden macht so ziemlich alles stärker: Primärfeuer, modifiziertes Feuer, sogar Power-Waffen (sofern ihr eine benutzt). Auch tödliche Ausrüstung erhält einen Boost.

Einen neuen Trailer haben Bethesda und id Software ebenfalls veröffentlicht. "Doom" wird am 13. Mai 2016 für die Xbox One, die PlayStation 4 und den PC erscheinen.

News Michael Sosinka