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Videospiele vs. Glücksspiele - ein Vergleich

Unterscheiden sich Glücksspiele von Videospielen oder gibt es mehr Gemeinsamkeiten, als auf den ersten Blick zu vermuten ist? Sicherlich ähneln sich die Spiele offensichtlich nicht allzu deutlich, doch der der Hintergrund hegt Ähnlichkeiten - und Gefahren für die Gesundheit.

Welche Unterschiede gibt es?

Zum einen natürlich der Alterszugang. Während nur wenige Videospiele erst mit der Volljährigkeit verfügbar werden, sind Glücksspiele grundsätzlich Minderjährigen untersagt. Zudem werden Glücksspiele in der Regel nicht zu Hause gespielt, sondern in einem Wettbüro oder auch in einem Spielcasino. Wenn es auch Internetcasinos wie SpielCasino.net gibt, finden viele Wetten noch stationär statt. Für jedes Spiel wird ein Einsatz fällig, wobei natürlich die Möglichkeit besteht, den Einsatz oder sogar eine höhere Gewinnsumme zu erspielen. Für Videospiele sind Spielkonsolen notwendig, die teilweise über einen Onlinezugang verfügen und somit dem Massenspielermodus erlauben. Hier stehen zuerst einmal nur die Anschaffungskosten der Konsole und des Spiels im Raum. Dennoch können Videospiele auch im weiteren Verlauf Kosten verursachen, nämlich, wenn Erweiterungen oder Cheats im Spiel erworben werden.

Die Gemeinsamkeiten der Spiele

Auf der Kostenseite gleichen sich gerade Massive-Multiplayer-Videospiele und Glücksspiele. Möchte ein Spieler beim Videospiel schneller aufsteigen, kann er sich bestimmte Gegenstände über den Hersteller direkt aus dem Spiel heraus kaufen. Ein weiterer Faktor darf jedoch ebenfalls nicht vernachlässigt werden: die Suchtgefahr. Sicherlich ist den meisten Menschen überwiegend die mit Spielhallen und Wettbüros in Verbindung stehende Spielsucht bekannt, doch breitet diese sich durchaus auf den privaten Videospielbereich aus. Gerade die Anbindung ans Internet und die Möglichkeit, mit Mitspielern gemeinsam zu spielen, erhöhen den Suchtfaktor. Tatsächlich gibt es vermehrt Personen, die von den Videospielen abhängig werden und aufgrund der Krankheit das Berufs- und Privatleben vernachlässigen. Leider betreffen die Präventionsmaßnahmen jedoch ausschließlich den Glücksspielbereich, sodass die Spielsucht zu Hause eher unentdeckt bleibt.

Beides ein schöner Spaßfaktor

Wer sich selbst im Zaum hält und sein Leben nicht komplett vom Spiel abhängig macht, kann beide Spielformen durchaus genießen. Das Glücksspiel macht besonders im Freundeskreis Spaß, immerhin hat wohl schon jeder den nächsten Fußballweltmeister getippt oder nimmt an Bundesligatipprunden teil. Wer Videospiele bevorzugt, sollte seine Spielzeit einfach im Auge behalten, dann ist dem Vergnügen nichts entgegenzusetzen.

Erster Eindruck Björn

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