Call of Duty: Black Ops 2

Schadet das Spiel dem Genre?

Der Chief of Global Communications von THQ, Huw Beynon, ist der Meinung, dass der Erfolg der "Call of Duty"-Spiele dem Ego-Shooter-Genre mehr geschadet hat, anstatt zu helfen.

ScreenshotSeiner Aussage nach hat das militärische Setting von "Call of Duty" dazu geführt, dass die Fans des Genres vergessen haben, was einen Ego-Shooter früher ausgemacht hat.

"Es entspricht meinen Gedanken nach der Wahrheit, dass es einen großen Umschwung im Bereich Militär-Shooter gegeben hat, welches früher nur ein kleines Unter-Genre gewesen ist. Es hat sich wie ein Atompilz aufgeblasen und definiert nun schon fast das ganze Genre. Es löscht Erinnerungen daran aus, was meiner Ansicht nach früher so umwerfend an Ego-Shootern war - ob Half-Life, System Shock oder James Bond 007: Golden Eye.

Damals mussten die Ego-Shooter noch nicht in einem militärischen Setting angesidelt sein. Sie mussten die Spieler nur in eine fantastische Welt entführen und das war für mich eigentlich immer der Sinn eines Videospiels."

THQ selbst werkelt mit "Metro: Last Light" gerade einen Ego-Shooter, der nicht mit einem Militär-Szenario daherkommen wird. 

"Call of Duty: Black Ops 2", Codename "Iron Wolf" von Treyarch und Activision kommt dieses Jahr. Das ist keine große Überraschung, immerhin reden wir hier über die umsatzstärkste Entertainment-Marke aller Zeiten, die Jahr für Jahr mehr Geld als jede Buchreihe oder Hollywood-Blockbuster einspielt.

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