Call of Duty: Warzone & Mobile haben das Franchise verändert

Starke Verkäufe bei Black Ops Cold War

Michael Sosinka

Natürlich sind "Call of Duty: Black Ops Cold War" und "Call of Duty: Warzone" unfassbar erfolgreich. Das hat Activision Blizzard nochmals bekräftigt.

"Call of Duty: Black Ops Cold War" und "Call of Duty: Warzone" trugen laut Activision dazu bei, dass der Umsatz deutlich gestiegen ist. Bei "Call of Duty: Black Ops Cold War" ist von starken Premium-Verkäufen die Rede, während die Ingame-Einnahmen von "Call of Duty: Warzone" ebenfalls einen sehr positiven Einfluss auf das Finanzergebnis hatten.

Laut Activision hat die Einführung der kostenlosen "Call of Duty"-Spiele "Warzone" und "Mobile" das Franchise transformiert. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer hat sich in den letzten zwei Jahren mehr als verdreifacht und dazu beigetragen, dass Activision insgesamt 150 Millionen monatlich aktive Nutzer im ersten Quartal 2021 erreicht hat. "Call of Duty" zeigte ein 40-prozentiges Wachstum bei den monatlich aktiven Nutzern im Vergleich zum Vorjahr. Zudem wurden für "Call of Duty Mobile" bisher über 500 Millionen Downloads bestätigt.

"Call of Duty: Warzone" half auch den Verkäufen des kostenpflichtigen Spiels, denn laut Activision erreichten die Premium-Verkäufe von "Call of Duty: Black Ops Cold War" nach der Integration von "Warzone" ein höheres Niveau als jemals zuvor in einem ersten Quartal. Die Mikrotransaktionen stiegen allein auf Konsolen und PC um mehr als 60 Prozent. Darüber hinaus stellten die Seasons 1 und 2 von "Black Ops Cold War" und "Warzone" die erfolgreichsten Saisons aller Zeiten für "Call of Duty" in Bezug auf Mikrotransaktionen dar. Die gerade gestartete dritte Saison macht genau da weiter.

Insgesamt erwirtschaftete Activision Blizzard im ersten Quartal einen Umsatz von 2,275 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 2,015 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Dabei wurde ein Nettogewinn von 619 Millionen US-Dollar erzielt, im Vergleich zu 505 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Unternehmen verdiente 1,34 Milliarden US-Dollar mit Mikrotransaktionen, im Vergleich zu 960 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Mit Blick auf die Zukunft will Activision Blizzard über 2.000 weitere Entwickler einstellen, die beim Wachstum helfen sollen.