Neue Vorwürfe gegen Activision Blizzard

Mitarbeiter schließen sich mit Gewerkschaft zusammen

Activision Blizzard steht nach Ermittlungen des California Department Of Fair Employment And Housing zu einer frauenfeindlichen Firmenkultur, die eine Frau bis zum Selbstmord gebracht hat, wieder im Fokus. Neue Vorwürfe wurden laut, nach denen Activision Blizzard die Mitarbeiter eingeschüchtert und das Entstehen einer Gewerkschaft unterdrückt hat. Die Mitarbeitenden sollen aktiv daran gehindert worden sein, die Arbeitsbedingungen in der Firma zu diskutieren.

Die Angestellten bekommen nun Unterstützung durch die Communications Workers Of America (CWA), was ihrer Stimme noch mehr Gewicht verleiht.

"We are very inspired by the bravery of ABK workers, and we will always stand shoulder to shoulder with workers fighting harassment, assault, and discrimination. Management could have responded with humility and a willingness to take necessary steps to address the horrid conditions some ABK workers have faced. Instead Activision Blizzard’s response to righteous worker activity was surveillance, intimidation, and hiring notorious union busters."

Tom Smith

CEO Bobby Kotick versprach bereits ein entschiedenes Vorgehen gegen die Diskriminierungen und [sexuelle Belästigungen in der Firma, worüber wir berichteten] (/activision-blizzard/news/diskriminierung-sexueller-kaija/). Bis alle Ungerechtigkeiten geklärt und nachhaltige Änderungen implementiert werden, wird allerdings noch Zeit brauchen. Das Thema wird die Spielebranche noch weiterhin beschäftigen.

Roger News