Ys: Memories of Celceta

Ein Wiedersehen im Grossen Wald

Es kann manchmal schwer sein einen guten Anfang zu finden oder eine Idee ordentlich umzusetzen. Kommt ein Spiel auf den Markt, sollte eigentlich alles bedacht, überarbeitet und eben fertig sein.

ScreenshotDass das nicht immer der Fall ist, macht das PlayStation Vita-exklusive Spiel „Ys: Memories of Celceta“ vor. Eigentlich wurde die Reihe von Nihon Falcom entwickelt, doch die vierte Auskopplung mit dem Namen „Ys 4: Mask of the Sun“ (1993 Super Famicom, 2005 PS2) entstand bei Tonkin House. Gleichzeitig entschied man sich für „Ys 4: The Dawn of YS“ (1993 PC), welches von Hudson Soft programmiert wurde. Beide Spiele beinhalten dasselbe Setting, jedoch in verschiedenen Freiheiten. Um die zwei „Ys 4“-Titel unter einen Hut zu bekommen, hat das Team von Nihon Falcom „Ys: Memories of Celceta“ auf den Markt gebracht. Das sich solche Wirrungen manchmal lohnen, zeigt unser Test zu "Ys: Memories of Celceta".

Ein reges Treiben herrscht in der Stadt tief im Grenzland am Fuße eines nicht enden wollenden Meeres aus Bäumen. In diesem wilden Szenario kommt ein junger Mann ohne Erinnerung zu sich. Allein seinen Namen weiß er noch. Seiner Vergangenheit beraubt, begibt sich Adol Cristin in die Stadt mit dem Namen Casnan, um hier Hinweise auf seine eigene Identität zu finden. Begleitet von einem Dieb, der behauptet ihn zu kennen, rettet er eingeschlossene Minenarbeiter bevor die Mine zusammenstürzt. Diese Rettungsaktion erregt die Aufmerksamkeit des Generals der Armee in der Stadt. Beeindruckt durch die Fähigkeiten des Paares werden sie entsendet, um das Meer aus Bäumen zu erforschen und die schier unendlichen Weiten zu dokumentieren und auf Karten festzuhalten - Eine Aufgabe, die schon viele vor ihnen versucht haben zu meistern, jedoch ist nicht einer lebend zurückgekehrt. Allein in diesem fremden und unwirklichen Land muss Adol dieses gefährliche Abenteuer meistern und gleichzeitig sein gelöschtes Gedächtnis wiedererlangen. Außerdem muss er entscheiden, wem er trauen kann und wer lediglich versucht, sich seinen eigenen Vorteil zu verschaffen.

News Roger