Take-Two cancelt Spiel von Mafia-Machern

53 Millionen Dollar in den Sand gesetzt

Neben der gerüchteweise chaotischen Entwicklung von "GTA6" bei Rockstar Games, muss sich deren Mutterfirma Take-Two Interactive offenbar mit weiteren Problemen herumschlagen. Bei einem Investoren-Call gab der Publisher bekannt, dass man die Entwicklung des bisher noch nicht angekündigten "Volt" eingestellt hat.

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Bisher hat der Titel, der bei den "Mafia 3"-Entwicklern Hangar 13 in Kalifornien im Produktion war, rund 53 Millionen Dollar gekostet. Laut Kotaku kam die Einstellung von "Volt" für Hangar 13 überraschend und bereitet den Mitarbeitern auch Sorgen, weil Entlassungen bevorstehen könnten.

Volt soll anscheinend als Game-as-a-Service geplant gewesen sein, wie wir es zum Beispiel von "Destiny" kennen. Der Inhalt wäre für Gruppen von drei Spielern gedacht gewesen.

Da sonst die Ergebnisse von Take-Two zufriedenstellend waren, bereitete die Mitteilung unter den Investoren keine schlechte Laune. So stiegen die Aktien an der New Yorker Nachbörse leicht. Ganz im Gegenteil zu Activision Blizzard, deren Aktien nach der Verschiebung von "Overwatch 2" und "Diablo 4" um 14 Prozent nachliessen.

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Martin Steiner News